Start Musik Tims musikalischer Wochenrückblick KW41

Tims musikalischer Wochenrückblick KW41

Buh! Mit dem Schocktober melde ich mich auch wieder zu Wort. Passend zum Horror-Monat hier als Einstieg noch die perfekten Künstler-Metadaten aus der Hölle.

Ein wenig gruselig finde ich auch immer Jeremy Bolms Stimme, wenn nicht in gewohnter Touché Amoré Manier schreit. Naja, wenn man die Einlage beim Einstieg von „I’ll Get My Just Deserve“ dann überstanden hat, erwartet einen allerdings wiederum ein richtig solider Track der Band, der durch das Feature mit La Disputes Jordan Dreyer eine kleine Krone aufgesetzt bekommt.

Kenner der Musik werden wissen, dass sich der Song auf der Split-EP der beiden Bands mit Namen „Searching For A Pulse/The Worth Of The World“ aus dem Jahr 2010 befindet. Das Video stammt hingegen von der 1000sten Show von Touché Amoré in diesem Jahr.

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Okay, also 1000 ist im Bezug auf Shows schon echt ne Ansage. Ich denke, dass Mutoid Man noch nicht an der Marke Kratzen – dafür hatten sie aber einen Gig der etwas anderen Art. Die Hausband unserer aller Lieblings-Metal-Late-Night-Show Two Minutes To Late Night hatte einen Stand auf der San Diego Comic Con – SDCC – und performte dort ihren Titel-Track. Und wurde dann postwendend rausgeschmissen. Jedenfalls aus den Hallen – draußen bot die Band dann wiederum Videospiel-Soundtrack-Klassiker im Metal-Gewand. Sehr schön – ein wenig verwirrt war ich nur von Yoshi, der das Krafttraining scheinbar etwas zu ernst genommen hat.

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Ganz ohne Kostüme gab’s außerdem noch Footage von den Proben – so Behind the Scenes fühlt man sich der Band ja direkt näher:

Bei Videospielen hat sich auch Keith Ape bedient. Allerdings weniger kostümiert und mehr digital mit Szenen für den Teaser zu seiner neuen EP „Born Again“. Die erste Single „Ninja Turtle“ wurde ja bereits vor ein paar Wochen veröffentlicht, nun folgten sieben weitere Tracks. Bisher weiß die Platte raptechnisch auf jeden Fall mehr zu gefallen, als alle anderen Singles zuvor (und nach „It G Ma“) – in Korea geht halt doch mehr als nur K-Pop – siehe außerdem unten mein Song der Woche.

Die ganze EP klingt dann übrigens so:

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Nicht nur eine EP, sondern ein ganzes Album gab’s schon am Mittwoch von Ghostemane. Die Platte namens „N/O/I/S/E“ kommt dabei sehr viel minimalistischer und irgendwie auch mehr im Industrial-Gewand daher, als die meisten der vergangenen Veröffentlichungen des Rappers. Geflowed wird aber immer noch reichlich. Ein Video zur ersten Single „Flesh“ gab’s auch schon – viel interessanter finde ich allerdings das Posting zur verfrühten Veröffentlichung der Scheibe:

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Außerdem gibt’s und gab’s ja noch Neuerscheinungen, die in irgendeiner Form meiner Meinung nach Erwähnung verdienen:

Die Dritte Single aus dem kommenden Cloud Nothings Album „Last Building Burning“, dass nächste Woche erscheinen wird. „So Right So Clean“ schleppt sich schon fast träge in Lo-Fi-Manier dahin. Baldis sich immer weiter überschlagender Gesang wird zunehmend von fragilen Gitarren unterstützt. Hat was!

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„On The Side“ von Borgore und Tima Dee ist eine hörenswerte locker-leichte Electro-Pop-Nummer geworden. Die kratzt größtenteils an der Grenze zur Radiotauglichkeit, entfernt sich dann aber durch Borgores Ausreißer in tiefe Dub-Gefilde direkt auch wieder davon.

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Leider können auch Run The Jewels auf dem Soundtrack nicht darüber hinwegtrösten, dass Venom einfach ein unglaublich schlechter, an eine Frechheit grenzender „Film“ geworden ist. Naja – PG-13-Rating geht halt vor Verstand und Inhalt. Wie dem auch sei – El-P und Killer Mike leisten auf „Let’s Go (The Royal We)“ gewohnt gute Arbeit.

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Die neue OK-KID-Nummer „Hinterher“ möchte ich erwähnen, weil sie einfach richtig kacke ist. Textlich auf Grundschulniveau, musikalisch lässt die schlechteste Seite von Madsen grüßen – die Entwicklung des Trios erinnert an ein Paradebeispiel für eine Abwärtsspirale.

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Außerdem ist heute auch das neue The KVB Album „Only Now Forever“ erschienen. Besonders hervorheben möchte ich langsame, verträumte Dark-Wave Ballade „No Shelter“.

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Um gen Ende nochmal in die Vollen zu gehen: Die englischen DeathCorer Acrania meldeten sich mit ihrem neuen Brett „EXTERMINATE THE LIBERATED“ zurück. Das Genre-Herz wird besonders bei den Skits im Song höher schlagen – so oldschool. Sofern man das bei DeathCore schon sagen kann.

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Traditionell hier mein Song der Woche. Wie versprochen aus Korea – ein schönes Wochenende zu den Klängen von ADOY mit „Wonder“.

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Tim
Manchmal etwas zu viel von Rob Gordon, manchmal zu wenig. Hamburger durch und durch.

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