Start Musik So war das erste Kreisen Festival in Hamburg

So war das erste Kreisen Festival in Hamburg

Kreisen (alle Fotos: Björn Buddenbohm)

Am vergangen Wochenende fand zum ersten Mal das KREISEN in Hamburg statt. Das kurzfristig vom Kraftwerk Bille in den Schuppen 52 verlegte neue Festivalformat, hat sich ganz der elektronischen Musik verschrieben. Neben bekannten DJ Größen, holten die Macher vom DOCKVILLE auch experimentellere Künstler wie Martin Kohlstedt und Erobique auf die Bühne. Wir haben die Veranstaltung beide Tage mit der Kamera für euch begleitet (Alles Fotos: Björn Buddenbohm).

Die zwei Dancefloors fanden im Schuppen 52 und einem Außenzelt platz. Die Location hatte, was Rauchverbot, Sound und Atmosphäre betrifft, auf jeden Fall ihre Tücken. Letzteres weil der frühe Beginn gegen jeweils 19 Uhr den Großteil der Tanzwilligen nicht unbedingt animierte, von Anfang an dabei sein zu wollen. So füllten sich die Reihen beide Tage leider erst so richtig gegen Mitternacht. Allerdings war das Festival auch auf knapp 5.000 Besucher ausgelegt und Programm gab es bis 8 Uhr in der früh.

Musikalisch konnte uns das KREISEN jedenfalls überzeugen. Wir hatten Freitag u.a. Spaß mit den großartigen Sets von Moomin und Âme. Samstag waren wir mit Martin Kohlstedt beim Soundcheck, bevor wir ihm und Erobique bei ihren sehr gelungenen Klangexperimenten folgten.

Es ist noch viel Luft nach oben, aber das wissen die Organisatoren, dank der teils berechtigen Kritik in den sozialen Netzwerken, auch. Wenn die Mängel zum nächsten Jahr abgestellt werden, ist das KREISEN auf jeden Fall ein weiterer Termin im hamburger Musikkalender, den es sich zu markieren gilt.

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