Start Interviews Schlaflosigkeit, Afrika und Filmsoundtracks: Here Lies Man im Interview

Schlaflosigkeit, Afrika und Filmsoundtracks: Here Lies Man im Interview

“Möchtest du ein Interview über Jetlag machen? Wir hätten eine Menge zu erzählen!” So wird man doch gerne begrüßt. Im Backstage vom Knust in Hamburg sitzen die vier Musiker von Here Lies Man, die im vergangenen Jahr ihr erfrischendes Debütalbum vorgestellt haben. Die Mischung aus fuzzigen Gitarren, verzerrter hypnotischer Stimme und einer Prise Afrobeat hat mich überzeugt und weckt jedes Mal den Tanzteufel in mir. Vor Ort sieht man ihnen die Müdigkeit deutlich an. Schlagzeuger Jeff braucht vor dem Interview erstmal einen Kaffee zur Zigarette, währenddessen rede ich mit Sänger und Gitarrist Marcos über die Müdigkeit. Vielleicht insgesamt sechs bis sieben Stunden haben sie in den vergangenen Tagen geschlafen. Wenn sie mal Gelegenheit hatten, konnten sie nicht einschlafen. Alles ruhig, kein Stress, versicherte ich ihnen. Schließlich sollen sie Lust auf das Gespräch haben und nicht leer in die Gegend starren voller Schlaf- und Lustlosigkeit. Meine Bedenken, hier würde bald tote Hose sein, stellten sich schnell als falsch heraus. Ein lebendiges Gespräch entstand, über Gott und die Welt, warum man den Worten der PR-Branche manchmal nicht trauen sollte, und im Nebensatz sagte Marcos einfach mal, wann das zweite Here-Lies-Man-Album herauskommt.

Testspiel: Marcos, in einem Interview sagtest du, du bist mit spanischer und afrikanischer Musik aufgewachsen und hast mit Anfang 20 das Schaffen von Fela Kuti für dich entdeckt. Was fasziniert dich an afrikanischer Musik, verglichen mit Rock, Country, Metal oder Folk aus deinem Heimatland, den USA?

Marcos: Meine Familie kommt aus Kuba und kubanische Musik ist im Kern afrikanische Musik. Die afrikanische Kultur hat einen großen Einfluss auf kubanische Musik. Ich bewundere die große Bandbreite. Es stecken viele Traditionen darin, mit denen ich letztendlich aufgewachsen bin. Als ich älter wurde, suchte ich die musikalischen Verbindungen mit anderen Musikrichtungen wie Jazz oder Rock. Alles geht auf die afrikanischen Einflüsse zurück, auch die Musik in den USA.

Warst du mal in Afrika, um die Musik und Kultur zu erkunden?

Marcos: Noch nie, leider. Ich würde gerne hin, aber mein Hauptziel ist es erstmal, mehr Alben zu produzieren (lacht).

Vielleicht spielt ihr ja eines Tages in Afrika.

Marcos: Oh ja, absolut. Das wäre ein Traum.

Here Lies Man tourt gerade zum ersten Mal durch Europa. Hattet ihr Erwartungen?

Marcos: Jeff hat viele Erwartungen (lacht).

Jeff: Ich glaube, wir hatten keine. Wir hoffen immer, dass Leute zu unseren Shows kommen und es genießen. Ich weiß nicht, was ich erwarten konnte. Das Album kam in Europa und England gut an und die Tour war bisher auch gut. In Amsterdam hatten wir ein wunderbares Publikum, gestern waren wir in Kopenhagen und es war wunderbar. Das Publikum ist viel mitgegangen. Ich kenne niemanden in Kopenhagen (lacht).

Marcos: Wir hatten echt keine Ahnung, was wir erwarten sollen.

Jeff: Wir sind auch gerade erst am Anfang der Tour, deswegen kann ich nicht viel dazu sagen. Eine Erwartung habe ich allerdings: Es durchzustehen (lachen).

So hart?

Jeff: Ja, es ist ein Abenteuer.

Marcos: Jeder Tag ist ein Abenteuer. Das ging schon direkt am Anfang los. Der erste Flug wurde abgesagt.

Jeff: Wir sollten über Island fliegen und dort spielen. Schlechtes Wetter führte dazu, dass wir es gar nicht erst hingeschafft haben.

Marcos: Wir haben fast den Bass verloren, manche wollten uns mit den Instrumenten gar nicht an Bord lassen. Jeder Tag hält eine neue Herausforderung bereit. JP [der Bassist der Band] hat seinen Amp zerstört. (lachen) Nein, warte, das nehme ich zurück, das Teil hat einfach den Geist aufgegeben.

Jeff: Die größte Herausforderung für mich ist, die kurze Zeit zwischen den Auftritten zu nutzen, um die Städte zu erkunden. Wir sind ständig auf Achse, bauen auf, spielen, versuchen zu schlafen und es geht wieder von vorne los.

Marcos: Vor allem das mit dem Schlafen ist schwierig (lachen). Ich muss nicht unbedingt die Städte erkunden.

Jeff: Ich mag es, weil es für mich zum Touren gehört.

Marcos: Ich weiß, dass ihr drei das gerne macht. Aber ich bin damit durch, Schlaf hat größeren Wert für mich (lachen).

Jeff: Wenn ich schlafen könnte, würde ich es machen. Aber ich kann einfach nicht (schmunzelt).

Was war heute die Herausforderung?

Marcos: Da draußen ist dieser arschkalte Schneesturm (lacht). Nein, heute läuft es ganz gut. Wir spielen heute auf der kleinen Bühne anstatt der großen, mal sehen wie das wird.

Jeff: Kennt irgendjemand in Deutschland Here Lies Man?

Nun, ich kenne euch, also wenigstens einer (lachen). Das Knust hat euch gebucht, die sollten euch also auch kennen.

Marcos: Haha, stimmt. Wie hast du von uns erfahren?

Ich bin mir nicht mehr sicher. Jeder Freitag ist für mich wie ein Feiertag, weil neue Musik rauskommt. Ich schaue diverse Blogs und Musikseiten nach neuen Alben durch. Vielleicht war es auch Spotify, die euch im Mix der Woche vorgeschlagen haben.

Jeff: Wie ist die Hamburger Musikszene so?

Wir sind in St. Pauli, da wird Punk und Alternative groß geschrieben. Aber auch die Rapszene hier ist groß. Von Cloud Musik bis hin zu Gangsterrap, aber das ist nicht so meins.

Marcos: Okay, dann lass uns über die Beatles reden. Wann haben die hier gespielt?

Vor knapp 60 Jahren, Anfang der 1960er. Als sie herkamen, waren nicht mal alle volljährig, George Harrison wurde später sogar abgeschoben, weil er mit 17 Jahren in einem Nachtclub spielte. Stuart Sutcliffe war damals noch dabei, er verliebte sich in eine junge Fotografin und starb zwei Jahre später in Hamburg.

Marcos: Was ging damals in Hamburg ab? War ja nicht so lange her mit dem Krieg. War Hamburg eine Partystadt?

Die Reeperbahn war immer ein weltoffener Platz. Viele Menschen aus dem Ausland kamen her, vor allem Schiffsarbeiter und hatten Spaß mit den Frauen auf der Reeperbahn. Dafür ist die Gegend ja bekannt.

Marcos. Ach wirklich? Das wusste ich noch gar nicht.

Heute gibt es dort immer noch viele Prostituierte, aber auch viele Kneipen und Party. Aber damals wusste jeder Matrose, dass man hier Spaß mit Frauen haben kann. Aber es war auch eine relativ gefährliche Gegend mit den vielen Zuhältern und Bandenkriegen.

Marcos: Wow, ist es immer noch so gefährlich?

Nein, nicht überdurchschnittlich. Vieles basiert auf Alkoholeinfluss.

Jeff: Gibt es Aufstände nach Fußballspielen? (lacht)

St. Pauli hat vor ein paar Minuten gegen Kiel gewonnen, da wird hier um die Ecke eher gefeiert. Vergangenes Jahr war hier G20, da sah es noch anders aus. Aber zurück zur afrikanischen Musik: Die ist in Europa bzw. Deutschland nicht übermäßig repräsentiert, in Amerika ist es sicherlich ähnlich. War es für dich, Marcos, schwer, Musiker zu finden, die die gleiche musikalische Vision mit dir teilen?

Marcos: Ja! (lachen) Das Ding ist, das ich unsere Musik nicht als afrikanische Musik bezeichnen würde. Wir machen sehr amerikanische Musik. Es ist ein Ausdruck davon, wie es ist, dort aufzuwachsen. Jeff, Will und ich spielen nebenbei immer noch bei Antibalas, einem 12-köpfigen Afrobeat/Afrorock-Orchester. Aber es war trotzdem schwer, gute Leute ranzubekommen. Jeff kenne ich schon lange, aber er lebt in L.A. und ich in New York. Alle Schlagzeuger, die ich ausprobiert habe, funktionierten nicht. Ich arbeite mit Jeff, weil er den Rock’n’Roll und den Afrobeat in der Musik versteht. Als er damit anfing, hat es bei mir Klick gemacht. Er hat Swing, viele Drummer haben das nicht. Und genau das hat diese Musik gebraucht. Das Swing-Feeling wird mit Jazz assoziiert, aber warte, Jeff kann dazu viel mehr sagen. 

Jeff: Ich denke, Menschen missinterpretieren manchmal Afrobeat in unsere Musik und blenden dabei den Weg der Band aus, diesen Sound zu kreieren. In dieser Band spielen so viele Menschen unterschiedliche Parts. Menschen hören die Schläge des Drummers und denken an einen pulsierenden Groove. Aber eigentlich sorgen die Percussions und die Congas für dieses Gefühl, manchmal auch die Gitarren. Es geht dann vielmehr um die Konversation zwischen den Instrumenten und Musikern. Das ist schwer herauszuhören. Wenn die Platte rauskommt, hört man das Gesamtergebnis, das Zusammenspiel. Du hörst die Gitarren und denkst, es wäre eine Funk-Gitarre. [macht die Geräusche vor] Aber sie sind nicht dafür da, die Musik funky zu machen. [macht wieder Geräusche vor] Jeder muss seinen Part gut spielen und Vertrauen in die anderen haben.

Marcos: Genau, und sich nicht überspielen. Manchmal muss man Stille spielen. Manche haben das nicht drauf. Ich habe gelernt, dass es viel schwieriger ist, stille Noten zu spielen als normale Noten. Die Magie eines musikalischen Moments ist von seiner Stille abhängig.

Jeff: Du lässt irgendwo Platz, spielst gar nichts und auf einmal passiert etwas Wunderbares. Es war nicht, weil du es gespielt hast, sondern weil du dafür Platz geschaffen hast. Das Beste was wir machen, ist Platz zu lassen für jemand anderen, der was cooles macht.

Also auch Platz schaffen für Improvisation?

Marcos: Der Rhythmus muss atmen können. Das schaffst du nicht, indem du noch mehr Noten spielst. Das killt manchmal alles. Das meine ich auch mit der Stille. Erlaube der Musik, Stille zwischen rhythmischen Mustern zu haben. Dann kann alles atmen.

Jeff: Nicht jede Musik ist so oder braucht das. Es gibt viele Bands, die dir direkt in die Fresse schlagen, die ganze Zeit. Da stecken Emotionen dahinter, die für eine bestimmte Stimmung geil sind. Wir kommen aus einer Musik, in der “Dance” drinstecken muss.

Marcos: All die großen Rock’n’Roll-Drummer, die wir und viele andere lieben, haben das mit dem Swing und der Stille kapiert. Das hört man nicht oft im Rock’n’Roll. Für mich ist das wichtigste, dass unsere Musik auf Traditionen basiert. Wenn wir etwas schreiben, berufen wir uns auf die Wurzeln und Traditionen dieser Musik, wir erschaffen nichts komplett Neues.

Ich denke manchmal, dass es 2018 nahezu unmöglich geworden ist, Musik neu zu erfinden. Es gibt so viel Musik, die schon geschrieben wurde.

Jeff: Das ist die Sache. Ich hab im College Jazz studiert. Wir haben viel über Jazz-Standards gesprochen, die es schon seit den 1930ern gibt. Wie spielt man einen Ton oder einen Song, der schon Millionen Male gespielt wurde, manchmal von den berühmtesten Musikern der Welt? Warum spielen wir ihn überhaupt noch? Es gibt Menschen, die packen verrückte DJ-Parts drunter, verschieben die Geschwindigkeit und so. Ich mag so etwas nicht: Etwas zu ändern, nur um etwas zu ändern. Wenn du an die Intention glaubst, die das Stück hat, an die Noten glaubst, dann klingt es für mich besser.

Weg von der Musik, hin zu den Worten. Wie viel Sozialkritik steckt im Bandnamen Here Lies Man und den Texten der Platte?

Marcos: Was denkst du?

Ich habe nach den Texten gesucht, aber rein gar nichts im Internet gefunden. Da English nicht meine Muttersprache ist, höre ich da oft was Falsches raus, vor allem bei verzerrten Stimmen. Deswegen kann ich da nicht viel sagen.

Marcos: Im Prinzip ist der Titel des Songs im Normalfall der komplette Text. [Jeff lacht] Viele Oneliner. Sehr simpel. Das Konzept dahinter ist, das jede Zeile, eigentlich sogar jeder Titel, zusammen gelesen das große Bild ergibt. Wenn du beide Alben zusammen hörst – das zweite kommt übrigens am 25. Mai raus – dann erkennst du das Bild, das wir malen, ein bisschen genauer.

Euer Albumcover ist ein Foto von Edward Echwalu. Er fotografiert viel in Afrika. Wie seid ihr mit ihm in Kontakt getreten?

Marcos: Das Label hat das für uns gemacht. Er ist Journalist in Uganda und dokumentiert das Leben dort. Das Bild zeigt Kinder, die im verseuchten Wasser einer Ölbohranlage spielen. Es ist ein sehr starkes Bild. Was sagt es über die Welt aus, in der wir leben? In der Kinder kein sauberes Wasser zum Baden oder nicht mal zum Trinken haben? Für mich zeigt das die Folgen von Kolonialismus und Kapitalismus auf. Wir sehen, was gerade in den USA abgeht und es ist besorgniserregend. Nicht nur dort, in der “westlichen Gesellschaft” allgemein. Wir sind bereit, alles für kurzzeitigen Komfort zu zerstören.

Ich habe vor ein paar Jahren Fela Kuti, die afrikanische Musiklegende, für mich entdeckt. Aber in Deutschland ist afrikanische Musik noch nicht so verbreitet. Was empfehlt ihr Leuten, die sich durchhören wollen?

Marcos: Fela Kuti natürlich, sein Musikkatalog beschäftigt einen ziemlich lange. Das ist ein guter Anfang. Orchestre Poly-Rhythmo ist großartig. Die beiden zusammen begleiten dich schon ziemlich lange. Bei Afrorock sind The Funkees und Ngozi Family gut. Aber warte mal, PR-Leute können echt interessante Geschichten stricken. Du musst überhaupt keine Ahnung von afrikanischer Musik haben, um Here Lies Man zu hören. Klingen wir überhaupt afrikanisch? Ich weiß nicht.

Beim ersten Hören hatte ich eher das Prädikat “fuzzy” im Kopf. Als ich dann mehr über euch gelesen habe, stand in der Selbstbeschreibung: Afrobeat meets Black Sabbath.

Marcos: Ja, genau das wollte ich sagen. Wenn du mal alle Worte darüber vergisst und nur die Musik hörst, wie klingt es für dich? Diese Worte sind nur Teil eines größeren Konzepts und können manchmal ablenken. Menschen brauchen das, damit sie wissen, auf was sie ihre Aufmerksamkeit lenken sollen. Aber für mich sind Worte zweitrangig, das Empfinden steht im Vordergrund. Das mentale Bild, dass vor deinem geistigen Auge entsteht, wenn du die Musik hörst. Wenn du dir also uns anhörst, denkst du nicht, dass du gerade afrikanische Musik hörst.

Jeff: Wenn du es genau analysierst, dann hörst du es raus.

Marcos: Wir können alles analysieren (lacht). Wir lieben es, Dinge zu analysieren. Diese Sorte Mensch sind wir. Wir kommen aus einer bestimmten musikalischen Tradition und haben unsere Art, an Musik ranzugehen. Dir kam die Musik “fuzzy” vor, dann wurdest du von den Worten der PR-Menschen abgelenkt. Ich bin eher daran interessiert, was die Leute bei unserer Musik fühlen. Aber ich weiß nicht, ob das für die Leute in der PR auch funktioniert. Mich interessiert nur die Reaktion, egal ob gut oder schlecht. Hauptsache, es gibt eine. Ich kann dir all die Methoden analysieren, mit der wir diese Reaktion herauskitzeln wollen und wo das alles herkommt, aber das ist doch nicht interessant. Es sei denn, du bist ein richtiger Nerd. Interessanter ist für mich, was du gesehen hast, als du die Musik gehört hast. Wenn wir spielen, fühlt es sich so an, als würden wir einen Soundtrack für einen Film machen. Jeder Song gehört einer bestimmten Szene. Es ist abstrakt, nicht linear, aber es ist ein visuelles Element, das wir mit unseren Soundwellen erschaffen wollen.

Ich habe eher einen Actionfilm als einen dramatischen vor Augen. Auch etwas trauriges würde nicht passen. Eher ein glückliches Gefühl, das dich zum Tanzen und Genießen bringt.

Marcos: Das gefällt mir.

Jeff: Dieser Film wird für jede Person anders sein.

Marcos: Es kommt auch darauf an, in welche Reihenfolge du die Songs packst, Stimmungen können sich dadurch auch ändern. Für mich hat der Film gar nichts fröhliches (lachen). Aber das finde ich sehr interessant, das ist für mich wertvoller, als über Worte und Texte zu reden. Das fasziniert mich, deine Reaktion. Sie sagt etwas über dich, und daran bin ich interessiert.

Jeff: Wenn wir spielen, machen wir nicht nur etwas zusammen, sondern auch etwas für die Menschen, die zuhören. Wie sie es aufnehmen, ist Teil der Entstehung. Und das wird es immer geben, weil wir es auf Platte gepresst haben und das Anhören eine Reaktion erzwingt.

Marcos: Wie eine Unterhaltung, vom Kleinen zum großen Ganzen. Aber nicht unbedingt mit Worten. Wir vermitteln Gefühle und Bilder und wir bekommen sie gleichzeitig von den Menschen, für die wir spielen. Das klingt verrückt (lachen). Aber auf einem bestimmten Level ist das so!

Ein paar Stunden später beim Konzert im Knust waren leider gerade mal ein Dutzend Menschen da. Aber Here Lies Man machten das Beste draus: “Wir drehen einen Film mit euch. Da er Low Budget ist, brauchen wir gar nicht so viele!” Aber hey, als R.E.M damals noch in der alten Location das erste Mal in Hamburg spielten, kamen genau acht Menschen.