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Happy Release Day KW45: Grimes, Talib Kweli & 9th Wonder, Ellie Goulding, Bob Dylan, Palm & Rustie

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In unserer Rubrik „Happy Release Day“ stellt euch die Testspiel-Redaktion kurz und bündig jede Woche ihre Album-Releases der Woche vor. Etwas ausführlicher sind wir in dieser Woche übrigens auf “Yo, Picasso” von Fatoni & Dexter eingegangen. Mirus Deutschrap Album des Jahres.

Grimes – Art Angels

Das selbstgemachte Doppelvideo zu den Songs “Flesh without Blood” und “Life in the Vivid Dream” schaffte es sofort auf Platz zwei unserer TOP FIVE VIDEOS. Doch die Kritik an den recht poppigen Songs ebbt nicht ab, wobei wir uns mittlerweile an den eingängigen Melodien erfreuen und uns das neue Album definitiv zu Gemüte führen werden. (Jonathan)

Das Albumcover von “Art Angels” ist auch unser Cover der Woche. Claire Boucher aka Grimes selbst hat das Artwork gestaltet.

Palm – Trading Basics

Keine leichte Kost, die uns Palm auf ihrem Debütalbum servieren. Die sperrige Rhytmik von Drummer Hugo Stanley bildet das Fundament von “Trading Basics” auf dem seine Mitstreiter loopartige Soundcollagen aufbauen. Nur punktuell durchbrechen harmonische Parts die Tracks, um kurz duchzuatmen, bevor sich die Band wieder vollends in ihrem dicht gepackten Soundarrangement verliert. Art-Rock vom Feinsten. (Malte)

Talib Kweli & 9th Wonder – Indie 500

Talib Kweli bleibt sich treu und beackert weiter fleißig das Feld des sogenannten Concious Rap. Am deutlichsten wird dies wohl bei dem gemeinsamen Track “Every Ghetto” mit Rapsody, auf dem Kweili rappt: “They think consciousness mean a nigga ain’t rugged until you get beat within an inch of it/ Self-made niggas don’t get discovered.” Für Indie 500 hat sich der Rapper aus Brooklyn den Produzenten 9th Wonder ins Boot geholt. Als weitere hochkarätige Gäste sind u.a. Pharoahe Monch, Planet Asia, Hi-Tek und Brother Ali am Start. (Malte)

Ellie Goulding – Delirium

Nach etlichen enorm erfolgreichen Singles geht es für Ellie Goulding nun endgültig in die Pop-Stratosphäre. Für Folk ist da natürlich längst kein Platz mehr, stattdessen aber für große Melodien und stampfende Disco-Beats. Außerdem mit dabei: “Love Me Like You Do” aus dem 50 Shades Of Grey Soundtrack, also immerhin schon mal ein sicherer Hit.(Sebastian)

Bob Dylan – (The Best Of )The Cutting Edge 1965 – 1966: The Bootleg Series Vol. 12

Die Bootleg Series rund um Bob Dylan sind längst zu einer etablierten Reihe geworden. Die derzeitige Ausrichtung wirft den Blick auf gewisse Schaffensphasen in Dylans Karriere und dröselt diese dann bis ins Detail auf. Mit “The Cutting Edge” widmet man sich nun den ungemein produktiven Monaten Mitte der Sechziger, als Dylan die E-Gitarre entdeckte und seinen Stil mehrmals umkrempelte. Je nach Bedürfnis kann man dabei auf Versionen mit 2, 6 oder gleich18 CDs zurückgreifen.(Sebastian)

Rustie – EVENIFUDONTBELIEVE

Ohne große Vorwarnung präsentierte Rustie Anfang der Woche zwei neue Tracks. Jetzt folgt bereits das neue Album auf Warp. Auf seiner dritten Platte EVENIFUDONTBELIEVE haut uns der Producer aus Glasgow 15 euphorisch treibende Banger um die Ohren, die sich elegant zwischen Trance, Happy Hardcore und Trap Beats bewegen. Anders als beim Vorgängeralbum „Green Language“ hat Rustie auf Gastauftritte vollkommen verzichtet, dafür aber einige Instrumente selbst eingespielt.(Malte)