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Happy Release Day KW44: Beach Slang, J Dilla, Escort, EL VY

The Things We Do To Find People Who Feel Like Us

In unserer Rubrik „Happy Release Day“ stellt euch die Testspiel-Redaktion kurz und bündig jede Woche ihre Album-Releases der Woche vor.

Beach Slang – The Things We Do To Find People Who Feel Like Us

Nach zwei EPs und dem vor kurzem erschienen Cover Mixtape „Here, I Made This For You“ veröffentlichen Beach Slang ihr Debütalbum „The Things We Do To Find People Who Feel Like Us“. Wer nun vermutet bei Beach Slang handelt es sich um einen Haufen Jungspunde, liegt vollkommen falsch. Die drei Rock-Veteranen um James Snyder (Ex-Weston) mischen bereits seit den 90ern im Punkbusiness mit und hauen uns auf ihrem Album zehn deftige Pop-Punk-Hymnen in 30 Minuten um die Ohren. Knallt amtlich von vorne bis hinten. (Malte)

J Dilla – Dillatronic

In seinem kurzen Leben hat J Dilla tausende Beats produziert und so gab es bereits postum einige Veröffentlichungen mit Beats des Producer, die größten Teils von seiner Mutter Ma Dukes zusammengestellt werden. Mit Dillatronic erscheinen nun 41 neue, bisher unveröffentlichte Instrumentals auf einer 3LP. Die Tracks reichen von skizzenhaften Einminütern zu längeren Arrangements von zwei bis drei Minuten, die die Genialität Dillas aufs neue untermauern. (Malte)

Escort – Animal Nature

Die Disco-Funk-Band Escort aus Brooklyn steht bei Konzerten gerne mal mit bis zu 17 Musikern auf der Bühne. Im Studio sind es dann aber die beiden Gründer Dan Balis und Eugene Cho, die gemeinsam mit Sängerin Adeline Michele den Ton angeben. Auf dem zweiten Album Animal Nature sind das 10 tanzbare Elektro-Pop Songs mit viel viel New York Style Disco in den Genen. On top gibt es noch 9 Remixe und Edits von u.a. Tiger & Woods, Morgan Geist und Little Boots, um noch mal eine Extrarunde auf dem Dancefloor zu drehen. (Malte)

EL VY – Return to the Moon

Ich habe in den letzten Tagen einige meiner Freunde, die allesamt große Fans von The National sind, gefragt, was sie von EL VY halten, dem gemeinsamen Projekt von Matt Berninger und Brent Knopf (Ramona Falls / Menomena) halten. Die Meinungen über das Album „Return to the Moon“ gingen dabei deutlich auseinander, was mich sehr gewundert hat. In meinen Augen ist „Return to the Moon“ ein tolle Pop-Platte, die deutlich leichter klingt als vieles von The National und dennoch wunderbar Berningers unvergleichliche Stimme in Szene setzt. (Malte)