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Facelift inklusive – Uncle Acid and the Deadbeats im Knust

Man nehme die Psychedelik von King Gizzard and the Lizard Wizard, kreuze sie mit dem Bombast von Mastodon und der unheilvollen Atmosphäre von Goblin – was man erhält nennt sich Uncle Acid and the Deadbeats. Trotzdem dieser namhaften Einflüsse steht die Band ganz für sich selbst. Auf ihrer „Wasteland“-Tour machte das englische Quartett auch im Hamburger Knust Halt.

Uncle Acid & The Deadbeats im Knust (alle Fotos: Stefan Franke/Instagram: @tidephoto_concerts)

Der versnobbte „Musik-Journalist“ kommt natürlich immer erst zum Konzert und nicht zum Einlass. So verpasste ich den Support L.A. Witch bis auf zwei Songs. Naja, selbst Schuld. Als dann Uncle Acid and the Deadbeats die ersten Töne von sich gaben, wurde mir direkt eine Sache klar: Album und Live sind bei der Band zwei komplett unterschiedliche Paar Schuhe.

Während die Musik der Alben beinahe fragil wirkt, war der Live-Auftritt ein Brett, dass einem die Falten aus dem Gesicht bügelt. Dennoch geht der sirenische Gesang von Uncle Acid himself, K.R. Starrs, kein bisschen unter. Von Anfang an ist das Publikum – vorwiegend lang bemähnt und mit Leder- bzw. Jeans-Kutten ausgestattet – im üppig gefülltem Knust mit dabei!

Neben der sehr ausgewogenen Setlist stach auch der Backdrop mit allerlei psychedelischen Rorschach-Projektionen hervor, der der Bühnenshow – wenn man sie so nennen mag – wieder etwas mehr von Goblin einhauchte. Kurzum: Wer Uncle Acid and the Deadbeats aus dem Studio mag wird sie live lieben – nur auf gemütliches Schunkeln sollte man nicht hoffen.

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Tim
Manchmal etwas zu viel von Rob Gordon, manchmal zu wenig. Hamburger durch und durch.

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