A Summer’s Tale (Alle Fotos: Björn Buddenbohm)

In diesem Jahr hat das A Summer’s Tale endlich gehalten was der Name verspricht. Wahrlich fabelhaft war das Festival in diesem Jahr. Das lag nicht nur an dem meist sommerlichen Wetter und der damit verbundenen hohen Dichte an Picknickdecken, sondern insbesondere an dem großartigen Line Up.

Festivalhighlight: Tash Sultana live auf dem A Summer’s Tale Festival 2017

Das diesjährige Festivalhighlight war definitiv Tash Sultana. Die Multiinstrumentalistin aus Australien ist in ihrer Heimat schon lange kein Geheimtipp mehr. Da in Europa noch relativ unbekannt, bekam sie am Donnerstag den 15 Uhr Slot. Den wusste sie allerdings zu nutzen und begeisterte das gesamte Publikum zu früher Stunde. Die nächste Chance sie zu sehen gibt es am Freitag, 18. August um 20:40 Uhr beim Dockville. Nicht verpassen!

Video: Tash Sultan – Jungle

Am selben Tag gab PJ Harvey dann auch noch ihr einziges Deutschlandkonzert in diesem Jahr. Sie ist und bleibt einfach fabelhaft und war somit auch die perfekte Besetzung für das A Summer’s Tale. Am Freitag lieferten The Notwist, wie nicht anders zu erwarten, eine großartige Show. Die kontrollierten Soundeskalationen sind immer wieder ein akustisches Fest. Das Finale gab am Samstag dann Feist. Das schwierige, weil nach vier Festivaltagen leider schon etwas träge Publikum, war definitiv eine Herausforderung. Diese meisterte Feist allerdings mit Bravour. Unermüdlich animierte sie das Publikum aka „you silent Germans“. Spätestens bei ihren Songs ohne Band hatte sie dann aber die volle Aufmerksamkeit. So fand das Festival, fast schon zu kitschig, bei Mondschein zu „My Moon My Man“ seinen würdigen Festivalabschluss.

Darüber hinaus bot das A Summer’s Tale, neben einigem Hamburger Lokalkolorid (u.a. Die Sterne, Bernd Begemann, Heinz Strunk, Rocko Schamoni) auch internationale Bands von Format, wie Franz Ferdinand, Pixies, Bear’s Den, Conor Oberst, Birdy oder Johnossi. Und wer nicht wegen der Musik gekommen war, nutzte die diversen Workshops von Woodworking über Fährtenlesen bis zum Vinyasa Yoga… oder machte einfach nur Urlaub.

A Summer’s Tale Fotogalerie

  • Raroku

    Im Ergebnis gebe ich dir Recht, bei der Einschätzung der Highlights sieht mein persönliches Fazit sehr konträr aus. Die sogenannten Headliner fand ich diesmal durch die Bank enttäuschend, die Pixies und Franz Ferdinand erschreckend schlecht.
    Aber es gab auf jeden Fall viele unglaublich tolle Auftritte (für mich z.B. Blaudzun, Rocko Schamoni, Bernd Begemann, Element of Crime, A Tale of Golden Keys, …) und dass die anwesenden Künstler so unterschiedlich bewertet werden, spricht einfach für das AST – so viel Vielfalt ist toll!