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Zunächst sah es aus, als wäre es einfach nur ein verregneter Frühsommer. Dass es nun aber doch zum einem Tornado über Hambug kam und katastrophale Zustände in Franken und anderen Teilen Deutschlands herrschten, lässt uns Demut lernen und zeigt was für ein Arschloch das Wetter doch sein kann. Vielleicht wird es ja noch besser auf lange Sicht. Vielleicht bleibt es so. Jedenfalls werden uns noch ein paar, zumindest regnerische Tage bevor stehen. Wir empfehlen den Griff zur Kuscheldecke und einen beherzten Sprung auf die Couch. Mit der folgenden Liste seid ihr perfekt gerüstet.

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Juke. Viele der hier genannten Filme können dort digital ausgeliehen oder gekauft werden.

10. Identität (James Mangold, 2003)

Es gibt nicht viele Film bei denen sich die Handlung durchgehend bei Regenwetter abspielt. Doch „Identität“ gehört dazu. Hierin suchen zehn Personen Schutz vor einem Unwetter und finden in einem Motel zusammen. Als plötzlich einer nach dem anderen stirbt, entwickelt sich ein geschickt erzählter Thriller bei dem der Zuschauer mitfiebern und -raten darf.

9. The Hateful 8 (Quentin Tarantino, 2015)

Der neue Film von Quentin Tarantino hat die Meinungen gespalten. Die einen sprechen vom schwächsten Film des Ausnahmeregisseurs und die anderen vom perfekten Kammerspiel. Wir wissen: In „The Hateful 8“ gibt es Niederschlag wie am Fließband und da kann man sich besonders gut in die Sitzgarnitur mummeln.

8. Shutter Island (Martin Scorsese, 2010)

Heulbacke Leonardo DiCaprio durfte in „Shutter Island“ mal wieder mit seinem Lieblingsregisseur zusammen arbeiten. Gut für ihn, denn bis heute spielte Leo in 5 Filmen von Martin Scorsese die Hauptrolle, was ihn als ernst zunehmenden Schauspieler etablierte.
Der 2010 veröffentlichte Thriller handelt von dem Polizisten Teddy, der das mysteriöse Verschwinden einer Frau aufklären soll. Das Unheimliche daran: Die Frau ist Patientin einer Anstalt für psychisch gestörte Schwerverbrecher, die auf einer kleinen Insel festgehalten werden.

7. Vier Hochzeiten und ein Todesfall (Mike Newell, 1993)

Bei Regenwetter darf es auch mal eine käsige Rom Com sein. Da kommt „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ gerade recht, denn er enthält die ikonische Regen-Knutsch-Szene überhaupt.

6. 28 Days Later (Danny Boyle, 2002)

Wenn es draußen so richtig pisst, kann man schon mal auf düstere Gedanken kommen. Kein Film passt dazu besser als „28 Days Later“, der eine Art von realistischer Zombie-Apokalypse beschreibt. Die „Infizierten“ sind hier allerdings keine gehirnfressenden Untoten, sondern wurden mit einer unheilvollen Version des Tollwut-Virus angesteckt. Dass heißt sie sind keine schlurfenden Opfertypen, sondern super schnelle Mördermaschinen…

5. Sieben (David Fincher, 1995)

Jegliche Begründung, warum „Sieben“ in dieser Liste auftaucht, erübrigt sich. Jeder der diesen Überfilm nicht kennt, muss ihn sehen, am besten wenn es schifft.

4. Take Shelter – Ein Sturm zieht auf (Jeff Nicholls, 2011)

In „Take Shelter“ spielt Michael Shannon auf absolut grandiose Weise einen Mann, der von Visionen von einem Sturm heimgesucht wird. Ein Sturm, der die Welt wie wir sie kennen, abschaffen wird. Er beginnt sich auf diesen Sturm vorzubereiten, aber sind diese seltsamen Träume wirklich eine Vorahnung oder nur ein Hirngespinst?

3. Donnie Darko (Richard Kelly, 2001)

„Donnie Darko“ ist so ein Ausnahmefilm, der bislang unvergleichbar geblieben ist. Er markiert den Startschuss für die Karriere von Jake Gyllenhall und ist der bislang einzig erwähnenswerte Film von Richard Kelly.
Gyllenhaal spielt den Teenager Donnie, der unheilvolle Visionen durchlebt. Die massenweisen Psychoparmaka helfen nicht und er begegnet einem Wesen namens Frank, das in einem riesigen Hasenkostüm den Untergang der Welt voraussagt. Selten, wenn nicht sogar nie, wurden Surrealismus und Gesellschaftskritik so gekonnt miteinander verstrickt.

2. Jurassic Park (Steven Spielberg, 1993)

Wer sich nicht mehr daran erinnern kann, wann er eigentlich das letzte Mal „Jurassic Park“ gesehen hat, sollte einen regnerischen Tag nutzen, um zumindest die ersten beiden Teile zu sehen. Alle anderen könnt ihr euch sparen, denn hier hat Steven Spielberg unfähigen Nachwuchregisseuren den Vortritt gelassen. Mach es doch das nächste Mal wieder selbst, Steven.

1. Forest Gump (Robert Zemeckis, 1994)

One day, it started raining and it didn’t quit for four months. – so beginnt eine von vielen legendären Filmszenen aus Forest Gump“, der mit 136 Minuten die perfekte Wahl für einen verregneten Nachmittag darstellt.