Start Anzeige Seeed verwandeln die Barclaycard Arena Hamburg in eine riesige Tanzhalle

Seeed verwandeln die Barclaycard Arena Hamburg in eine riesige Tanzhalle

Es heisst, dass sich erst auf der Bühne zeigt, was die besten Live-Bands auszeichnet. Seeed haben vergangenen Samstag in der Barclaycard Arena in Hamburg gezeigt, dass sie zu den besten Live-Bands des Landes gehören. Und wenn es einen Preis für den besten Live Act im Genre Urban geben würden, Seeed hätten diesen in diesem Jahr mehr als verdient.

Nach zwei ausverkauften Konzerten in der Sporthalle im Oktober haben Seeed am 23. November auch die Barclaycard Arena vollgemacht und in eine riesige Tanzhalle verwandelt.

Zu Beginn lässt es die 10-köpfige Band (oder sind’s mehr?) plus Backgroundsänger*innen noch etwas langsamer angehen. Los geht’s mit „Ticket“ und „Lass Sie gehn“ vom neuen Album „Bam Bam“, gefolgt von ihrem „Wonderful Life“-Cover. Bei „Lass das Licht an“, ihrem gemeinsamen Track mit Deichkind auf dem neuen Album, kommt Porky für seine Zeilen auf die Bühne.

Spätestens mit „Augenbling“ im Anschluss starten Seeed richtig durch. Tight, eingespielt und aufeinander abgestimmt beweisen Seeed wie eine gute Live-Band funktioniert. Mein persönliches Live-Hightlight bei Seeed waren schon immer die fetten Bläsersätze und auch an diesem Abend komme ich nicht zu kurz. Mehrmals erwische ich mich dabei, wie ich Luftposaune und oder -saxofon spiele. Ein echtes Saxofon-Solo gibt’s später bei „Schüttel deinen Speck“. Sogar die Gitarrenfans werden noch mit einem Solo belohnt.

Doch Seeed wären nicht Seeed und Dancehall wäre nicht Dancehall, wenn es zur Musik nicht noch das von Anfang bis Ende perfekt orchestrierte, teilweise etwas zu glatt, inszenierte und choreographierte Tanzspektakel geben würde. Und eigentlich hätte all dies schon für einen perfekten Konzertabend in der Arena ausgereicht, aber die Licht-Installationen sind die Sahne auf dem Pudding bei der Seeed Show. Links und rechts auf der Bühne türmen sich äußerst wirkungsvolle Licht-Installationen auf. Immer wieder werden auf werden Bassboxen auf die Flächen projiziert, die aus der Barclaycard Loge der Bühne gegenüber erstaunlich echt wirken. Wir sind immer wieder begeistert.

Die Setlist springt von Banger zu Banger und lässt auch die Peter Fox‘ Hits „Schwarz zu blau“, „Schüttel deinen Speck“ und „Miss Unterstanding / Alles neu“ nicht aus.
Bei „You & I“ gedenkt die Band dem verstorbenen Demba Nabé. Ein einzelner Lichtkegel leuchtet auf der Bühne jenen leeren Platz aus, den Demba Nabé hinterließ.

Bevor der Abend mit „Aufstehn“ etwas ruhiger ausklingt, erreicht die Tanzparty mit einem wilden „Dickes B“ Remix auf Timbaland Beats von Justin Timberlakes „Sexy Back“ und M.I.A.s „Paper Planes“ als Intro ihren Höhepunkt. Wir sind restlos begeistert!

PS: Bei der „Die PRISM Is A Dancer Show“ mit Jan Böhmermann hatten Seeed neulich übrigens einen ihrer selten TV-Auftritte. Seeed performen „Ticket“ und „Lass das Licht“ an.

Mit freundlicher Unterstützung von Barclaycard.