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Ghostface Killah – 36 Seasons (Kritik und Stream)

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Im Januar 2015 kommt Ghostface Killahs neues Album 36 Seasons nach Deutschland (U.S. Release 9. Dezember 2014). Nach dem 2013er Twelve Reasons to Die, einer Zusammenarbeit mit Adrian Younge, der bekannt ist für seine intensive Arbeit mit nostalgischen Soul Sounds, ist 36 Seasons sein 11. Studio Album. Diesmal ohne Adrian Younge. Stattdessen produziert von The Revelations, wieder soulig, mit Features wie Kool G Rap, Pharoahe Monch und der wunderbaren Kandace Springs, die von Capitol Studios 2013 nach nur einem Lied Vorspiel unter Vertrag genommen wurde.

War Twelve Reasons to Die eine Erzählung über die post-mortem Rache des Tony Stark aka Ghostface Killah, so ist 36 Seasons ähnlich, mit dem Unterschied, dass Tony Stark lebt. Das Album erzählt von seiner Rückkehr nach Staten Island, wo er versucht ein ruhiges Leben zu führen- vergeblich.

Ayo, I’m back after nine years, that’s 36 seasons / Shit is changed up for all types of reasons / Staten Island ain’t the same, shit is lame / No familiar faces son, I’m dodging the game

Wieder ist es ein soul-lastiges Konzeptalbum, mit starken Instrumentals und einer guten Story, geschrieben von Matthew Rosenberg (Twelve Reasons to Die). Mir fällt auf, dass Ghostface Killahs Stimme nur auf wenigen Tracks zu hören ist, was nicht weiter stört, denn das Album ist als musikalische Kooperation zu sehen hören und Mitwirkende wie AZ, Kool G Rap oder Pharoahe Monch leisten beste Rap-Arbeit. 36 Seasons ist nach Twelve Reasons to Die ein weiteres, sehr hörenswertes Album aus New York mit viel viel Soul-Rap und guten Texten.

Einziger Nachteil: weil das Album für“˜s Lauschen am Stück ausgelegt ist, machen die Lieder außerhalb des Albumkontexts wenig Sinn, zumindest inhaltlich. Aber das sollte kein größeres Problem für den Hörer darstellen, denn musikalisch lohnt es sich auf jeden Fall.

Der offizielle Veröffentlichungstermin ist der 19. Januar 2015. Ich hab’s vorbestellt, denn mit Tony Stark ist nicht zu spaßen. Auf Spotify könnt Ihr es jetzt schon hören:

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Roman
Geboren im Ruhrgebeat und nach 6 Jahren Ausland, hat Roman 2013 Berlin zu seiner Wahlheimat gemacht. Neben der täglichen, leidenschaftlichen Suche nach neuer, guter Musik (fast) aller Genres, ist er Wissenschaftler.

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