Start Lifestyle Eagles of Death Metal: Emotionale Rückkehr nach Paris mit Beigeschmack

Eagles of Death Metal: Emotionale Rückkehr nach Paris mit Beigeschmack

Drei Monate nach dem Terror in Paris am 13. November 2015 bei dem auch 90 Menschen bei einem Konzert der Eagles of Death Metal im Bataclan ermordet wurden, ist die Band mit Josh Homme nach Paris zurückgekehrt und hat das Konzert zu Ende gespielt (zuvor standen sie schon bei U2 mit auf der Bühne). Unter den Gästen waren auch Überlebende der Anschläge.

„Starkes Signal: Wir lassen uns unsere Art zu leben von Niemandem nehmen!“ tweeted Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas heute Morgen und zitiert einen Tweet der EODM.

„Bis niemand mehr Waffen habe, müsse vielleicht jeder Waffen haben.“

Widersprechen werden dem Minister diesbezüglich wahrscheinlich nur ganz wenige. Ganz anders bei Jesse Hughes‘ Äußerung zur Frage der Waffengesetzgebung. In einem Interview mit iTelé sagte er, dass bis niemand mehr Waffen habe, müsse vielleicht jeder Waffen haben. „Hat Ihre französische Waffenkontrolle den Tod einer einzigen Person verhindert?“, fragte die Journalistin von iTélé. Dem Sender Canal+ soll gesagt haben: „Ich bin kein Held, aber wenn ich eine Waffe gehabt hätte, hätte ich etwas ändern können – und ich wäre bereit gewesen, es zu tun.“

Hughes Meinung mag‘ eine Reaktion auf die schrecklichen Erlebnisse sein, allerdings kann Hughes „politisch auf der rechten Seite des Spektrums verortet“ angesehen werden. 2013 nannte er US-Präsident Barack Obama in einem Interview mit motor.de einen „Schwanzlutscher“ (via Stern). Wie dem auch sei: In einer Welt mit Waffen für alle möchte ich nicht leben. Die Angst davor, dass einer Amok läuft, wäre immens größer als die Angst vor Terror.