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Bowie – Die Geschichte der Ikone als Graphic Novel

Und auf einmal hatte ich es im Briefkasten: Bowie. Eines vorweg: Der Untertitel “Sternenstaub, Strahlenkanonen und Tagträume” klingt irgendwie nach einem Studenten-Splatter-Film, könnte aber für diesen Graphic Novel nicht passender sein!

Was Steve Horton und Michael Allred hier zu Papier gebracht haben ist ein Ritt durch Zeit und Raum. Genauer noch durch die Zeit und den Raum, die David Bowie erschaffen und die ihn geformt haben. Auf über 150 Seiten erlebt man, wie Bowie zu sich und allen seiner Alter Egos wurde. Wie Kunst- und Musik-Geschichte entstand.

Irgendwo auf der Reise vom 3. Juli ‘73 bis Blackstar verliert man sich selbst. Wer ist Bowie? Wer ist Major Tom? Und vor allem: Wer ist Ziggy Stardust? Die Grenzen zwischen all den Facetten und Rollen verschwimmt – und das nicht zuletzt dank der Visuals vom Dream-Team Michael und Laura Allred.

Traum trifft es schon sehr gut, denn die Farben knallen, die Zeichnungen bewegen sich irgendwo zwischen dicken Outlines und grenzenlos. Visuell Trips, die man sich immer und immer wieder angucken sollte. Tut man aber eh, weil es so viel gibt, was auf den ersten Blick überhaupt nicht erkenntlich erscheint.

Bowie – Sternenstaub, Strahlenkanonen und Tagträume ist eine wunderbare Ode an David Bowie, seine Alter Egos und vor allem seine Zeit. Und auch wenn diese nicht vorbei ist und es vermutlich auch nie sein wird, ist es die Reise definitiv wert. Mehr Infos gibt’s bei Cross-Cult!

Tim
Manchmal etwas zu viel von Rob Gordon, manchmal zu wenig. Hamburger durch und durch.

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