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TOP FIVE VIDEOS – Die besten Musikvideos der Woche

Die 9. Kalenderwoche hatte mal wieder so einiges zu bieten an guten Musikvideos. Wer es nicht glaubt, kann sich nochmal unsere Video Round-Ups reinpfeifen. Oder sich darauf verlassen, dass Sebastian und ich bereits die Crème de la Crème für Euch rausgefiltert haben:

5. Action Bronson – Actin Crazy (Regie: Unbekannt)

In den Weltraum fliegen, auf einem Adler-Schlangen-Motorrad-Hybriden reiten, gegen Godzilla im Basketball antreten und gewinnen? Kein Problem für Action Bronson, das erledigt er zwischen einigen Happen Cornflakes. Naja, zumindest im übertragenen Sinne: Das Video zu „Actin Crazy“ zeigt den Rapper beim Erledigen all dieser absurden Tätigkeiten – um sie zu relativieren, entlarvt man das Szenario jedoch lieber gleich als Greenscreen-Videodreh, der in seiner absolut übertriebenen Optik genial routiniert abgespult wird. Wie so oft an Lässigkeit nur schwer zu überbieten, dieser Action Bronson. (SB)

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4. A$AP Ferg – Dope Walk (Regie: Matt Starr)

A$AP Ferg aka der andere Typ aus dem A$AP Mob, den man neben Rocky kennen sollte, verbindet in seinem aktuellen Video gleich mehrere Phänomene. Um den titelgebenden „Dope Walk“ zu illustrieren, treibt der Trap Lord sich in der New Yorker Modewelt herum und dokumentiert die Lehrstunden, die er unter anderem den Haim Schwestern erteilt, mit dem Handy. Das Ergebnis präsentiert er dem Model Cara Delevingne (die im Text erwähnt wird) via Skype, so dass ihre mimischen Reaktionen das gesamte Video dokumentieren.
Vine, Chatroulette, virale Tänze: Ferg bedient sich dieser Masse von Social Media Assoziationen und wertet sein minimalistisches Ausgangsmaterial damit zu einem höchst unterhaltsamen Trip auf. Den Ohrwurm und Cameos von Kanye West, Rihanna und weiteren Prominenten gibt es gratis obendrauf. (SB)

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3. Pentatones – Ghosts (Regie: Konstantina Kotzamani)

Pentatones kommen aus Leipzig und machen Elekropop, den man so gar nicht in Deutschland verorten würde. Denn er ist nicht nur viel geschickter produziert, sondern liefert auch einen textlichen Tiefgang, den man sonst in den heimischen Gefilden vermisst.
Zuletzt sorgte die Band für Furore, weil Frontfrau Delhia de France sich dabei inszenierte, wie sich sich einen großen schwarzen Kreis mitten auf das Gesicht tattowieren lässt. Mit solchen Marketinggags klappt es vielleicht auch mit dem Durchbruch, der seit zwei Alben auf sich warten lässt. Die neue Platte „Ouroboros“ steht jedenfalls seit dem 27.02.15 in den Regalen. (JK)

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2. U2 – Every Breaking Wave (Regie: Aoife McArdle)

Spätestens seit ihrer dämlichen Kooperation mit Apple, sind U2 ungefähr so beliebt wie Nickelback. Doch das darf uns hier in der Redaktion für die besten Musikvideos nicht stören. Denn das neue Video zu „Every Breaking Wave“ ist wirklich gut geworden.
Eigentlich als 13-minütiger Kurzfilm konzipiert, hat Regisseur Aoife McArdle das Material zu einem schmucken Musikvideo zusammen gekürzt. Es erzählt die Liebesgeschichte zweier Teenager in Irland, die trotz ihrer verschiedenen Konfession zusammen finden. Gutes Kino. (JK)

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1. The Prodigy – Wild Frontier (Regie: Mascha Halberstad)

Der große Hype um The Prodigy ist vorbei. Dass aber noch einiges mehr in den Engländern steckt, als nur der Staub vergangener Erfolge, beweisen sie derzeit mit dem Video zu „Wild Frontier“. Hier wird nämlich der wahrscheinlich ungewöhnlichste Plot des jungen Jahres erzählt bei dem sich Waldtiere zusammen tun, um gegen zwei blutrünstige Jäger vorzugehen. Für die wunderbaren Animationen zeigt sich die niederländische Regisseurin Mascha Halberstad verantwortlich und setzt neue Standards im Bereich Timing und Storytelling. Unsere Nummer 1. (JK)

Das mittlerweile sechste Studioalbum von The Prodigy wird „The Day Is My Enemy“ heißen und ist ab dem 27. März im Plattenladen erhältlich.

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Jonathan
Geboren 1988 in Ulm, lebt und arbeitet Jonathan Tyrannosaurus Kunz in Saarbrücken und leitet Kurse an der Hochschule der Bildenden Künste Saar. Er mag traurige Musik aus den Neunzigern und ist der beste Tischtennisspieler, den er kennt.

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