Start Musik Tims musikalischer Wochenrückblick KW14

Tims musikalischer Wochenrückblick KW14

Ach herrje, schon wieder Freitag. War ja aber auch Ostern, da fehlt einem schließlich ein Tag. Diese Woche gibt“™s also eher eine Kurzausgabe des Wochenrückblicks, den wir alle so sehr schätzen und lieben gelernt haben. Aber kein Grund zur Traurigkeit – nächste Woche sieht“™s bestimmt schon wieder ganz anders aus. Bis dahin aber zunächst die erste Woche im April 2018 mit einem waschechten Klassiker „¦ etwas anders interpretiert.

Sein neues Album „Francis Trouble“ hatte Albert Hammond Jr. ja schon gen Anfang März veröffentlicht. Mein Liebling auf der Platte „Set To Attack“ hat jetzt aber ein Video spendiert bekommen. Grund genug den Song noch mal zu featuren. Das Video erinnert mich ein wenig an „California„ von Delta Spirit. Ein Filmchen, dass ich immer gerne mit: „Scheinbar habe ich meine Jugend nicht genug ausgenutzt“¦“ beschreibe.

Ein neues bzw. auch ihr allererstes Voll-Musikvideo hat TT, das Soloprojekt der Warpaint-Gitarristin Theresa Wayman, am Start. „I“™ve Been Fine“ ist somit der zweite Vorbote ihres kommenden Debüts „LoveLaws“. Der Sound ist diesmal etwas zerbrechlicher, aber nicht weniger hörenswert als „Love Leaks“, ich bin gespannt auf“™s Album!

Gespannt war ich auch auf zwei Alben, die heute auf den Markt geworfen worden sind. Zum einen haben wir da „Bark Your Head Off, Dog“ von Hop Along und zum anderen „Braille“ von Palm Reader. Von Letzteren konnte ich mich als Support von Rolo Tomassi auch mal live überzeugen – und ich muss sagen: Nicht schlecht, Herr Specht! Noch nicht ganz auf Release-, aber schon mal auf Ankündigungs-Pfaden, wandeln gerade Coheed And Cambria. Die Prog-Rocker kündigen somit ihr neuntes Studioalbum an und werden sich wohl wieder „The Amory Wars“ widmen:

Was Coheed And Cambria können, das können scheinbar die Arctic Monkeys schon lange. Man munkelte ja schon des öfteren, dass dieses Jahr mal wieder eine Platte anstünde. Nun gab es endlich die Erleuchtung. „Tranquility Base Hotel & Casino“ soll der Nachfolger zu „AM“ heißen und bereits am 11. Mai erscheinen. Auch hier gab es einen recht kryptischen Teaser zu begutachten:

In keinem Teaser, sondern in voller Länge, gaben sich Gleemer bei Audiotree die Ehre. Wie so oft bei Audiotree, nervt die Moderatorin immens. Darum geht es hier aber eigentlich nicht. Vielmehr darum, dass ich mich beim hören der Session sehr an Citizen, zu Zeiten von „Youth“ erinnert gefühlt habe. Was ein gutes Zeichen ist. Der Song „Gauze“ könnte einigen schon aus diversen Alternative-Mixtapes bekannt sein.

In derartigen Mixtapes könnte man mit etwas Glück auch über LLNN gestolpert sein. „Appeaser“ baut sich gemächlich, mit rollendem Bass auf. Behält über die Distanz seine sludgige Schwere und steuert dann immer weiter in Richtung eines Breaks, um dann gen Ende noch mal so richtig den Hörer zu überrollen. Ich find“™s geil. Die Single wird übrigens auf dem kommenden Album „Deads“ vertreten sein. Passend zum rohen, gewaltigen Sound, soll sich das Album um die Geburt und den Untergang von Zivilisationen fremder Welten drehen.

Ähnlich klang gewaltig hatte sich Chelsea Wolfe auf ihrem aktuellen Album „Hiss Spun“ gezeigt. Seit des Releases warte ich, dass endlich wieder eine Tour angekündigt wird. Die Warterei wird nun endlich belohnt und so kommt Frau Wolfe für fünf Termine nach Deutschland:

06.07.2018 – Hannover – Indiego
07.07.2018 – Köln – Gebäude 9
09.07.2018 – Karlsruhe – Jubez
30.07.2018 – München – Feierwerk
12.08.2018 – Hamburg – Kampnagel

Und da haut der Marsimoto schon wieder einen neuen Song auf den Markt. Bei der Schlagzahl, wird zum Release von „Verde“ am 27. April nicht mehr viel neues auf der Platte zu hören sein. Neben „Chicken Terror„ und „GoPro“ wirkt „Immer wenn ich high bin“ auf mich bisher am schwächsten. Aber warten wir mal ab, auf Albumlänge haben die Marsi-Platten für mich bisher immer ganz gut funktioniert.

Zum Abschluss sei noch gesagt: Seid dankbar für das, was ihr habt! Im Mittelalter hatten es die Menschen sehr viel schwerer. Gerade wenn es um Grundbedürfnisse ging! So ein kleiner Hunger konnte sich da auch schnell zu etwas ganz anderem Entwickeln!