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Portico Quartet auf Tour!

Als ich das erste Mal Portico Quartet über Spotifys Algorithmus auf die Ohren gespielt bekam, musste ich einen Moment pausieren und zweifelnd überprüfen, ob das, was ich da gerade höre, tatsächlich Jazz sein kann. Besonders das Hang war mir als Instrument bisher nie in dem Genre untergekommen. Daher mein akustisches Stirnrunzeln.

Das Lied war „Knee-Deep in the North Sea“ und gehört seitdem zu einem meiner Lieblingslieder, wenn es um…hm…alles geht. Keine großen Komplexitäten, keine Versuche, das virtuose Jazzego raushängen zu lassen, keine Umschweife. Einfach nur minimalistisch, schlicht und extrem eingängig wie auch melodisch und gleichzeitig sehr bildlich. So verwundert es nicht, dass Portico Quartet – die sich im Übrigen eh nicht auf einen Stil festlegen – für den Mercury Prize nominiert wurden.

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Mit Einflüssen aus Jazz, Electronica, Ambient Music und dem Minimalismus schuf die Gruppe im Laufe ihrer drei Studioalben ihren eigenen, einzigartigen, filmischen Klang – angefangen 2007 mit ihrem Durchbruch mit „Knee-Deep In The North Sea“ über ihr Album aus 2007, „Isla“ (produziert von John Leckie) zum selbstbetitelten „Portico Quartet“ 2012. Nach einer kurzen Trip-Phase sind sie nun wieder zu viert unterwegs und veröffentlichten im September 2017 ihr viertes Werk „Art In The Age Of Automation“ via Manchesters Gondwana Records. Es ist eine Rückkehr, die freudigst erwartet wurde, von einer Band, die sowohl mit ihrem altbekannten Signature Sound spielt, als auch neue Soundwege beschreitet.

„We“™ve really gone into detail with the sounds and production, building dense layers and textures but retaining a live, organic feel to it. We wanted to use acoustic instruments but find ways in which they could interact with more modern production techniques and technologies to create something that was identifiably us but sounded fresh and exciting, futuristic even.“ – Jack Wyllie

In diesem und dem nächsten Monat haben wir Dank  Z|Art Agency, die auch das Sacred Ground vertreten, in Deutschland und Österreich die Möglichkeit, Portico Quartet live zu begutachten. An folgenden Terminen reisen sie von Nord nach Süd und spielen auf den Bühnen von u.a. Berlin, München und Köln (für Tickets auf den Termin klicken):

Portico Quartet Termine:
26.04. KÖLN – CBE
27.04. BERLIN – Lido
28.04. HAMBURG – Mojo Club
09.05. ERLANGEN – E-Werk
10.05. MÜNCHEN – Ampere
11.05. WIEN – Grelle Forelle

Tickets gibt’s hier.

Roman
Geboren im Ruhrgebeat und nach 6 Jahren Ausland, hat Roman 2013 Berlin zu seiner Wahlheimat gemacht. Neben der täglichen, leidenschaftlichen Suche nach neuer, guter Musik (fast) aller Genres, ist er Wissenschaftler.

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