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Musikvideo der Woche #10: Arca – Anoche

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In einem sehr interessanten Artikel namens „Why Music Videos Are Still So Important“ stellt Sarah Boardman fest, dass Musikvideos eigentlich so wichtig sind, wie nie zuvor. Das größte Problem seit dem Rückzug von MTV ist allerdings, dass der Markt „unter-kuratiert und über-sättigt“ ist. Damit meint sie, dass es zu viele Musikvideos gibt und dadurch die richtig guten häufig übersehen werden. Damit das unseren lieben Lesern nicht passiert, wählen wir an dieser Stelle das beste Musikvideo aus. Und zwar wöchentlich.

Arca – Anoche (Regie: Jesse Kanda)

Man kennt Starproduzent Arca aka Alejandro Ghersi eher als einen nebulösen Charakter. Seinen genauen Anteil an den letzten Alben von Kanye West, Björk und FKA Twigs kann niemand genau beziffern, aber ein Erfolgsgarant in persona scheint gefunden zu sein.
Nun hat er sein neues Album angekündigt und gleich auch die erste Single „Anoche“ veröffentlicht, die ausgesprochen operal daher kommt. Das Video stammt, wenig überraschend, von Langzeit-Kollaborateur Jesse Kanda und zeigt Ghersi als eine Art Kriegsgottheit. Verletzt aber triumphierend, tänzelt er leichtbekleidet um leblose Körper. Er berührt sie, trauert und lächelt, und zeigt eine Art Todestanz. Das beste Video der Woche.

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Eine lobende Erwähnung geht an das furiose Video „Tattoo Man“ von Leningrad.

Jonathan
Geboren 1988 in Ulm, lebt und arbeitet Jonathan Tyrannosaurus Kunz in Saarbrücken und leitet Kurse an der Hochschule der Bildenden Künste Saar. Er mag traurige Musik aus den Neunzigern und ist der beste Tischtennisspieler, den er kennt.

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