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Iron Maiden macht illegale Filesharing Nutzer zu zahlenden Fans

Update: Die Geschichte ist zu schön, um wahr zu sein.

Das Unternehmen Iron Maiden, das in diesem Jahr auch in Deutschland auf Tour gewesen ist und das dieses Jahr auch ihr eigenes Bier herausgebracht hat, hat es offenbar auch geschafft, die Filesharing Nutzer von gratis P2P-Netzwerken zu zahlenden Fans zu machen.

Mit dem Verkauf von Platten wird schon lange kein richtiges Geld mehr verdient. Merch und vor allem Live machen das Geschäft. Das wissen auch Iron Maiden. Nur wo genau lässt sich Live am meisten Geld verdienen? Um die Antwort auf die Frage zu finden, beauftragten Bruce Dickinson & Co. die Marktforschungsgruppe Musicmetric, die unter anderem auf die Analyse von BitTorrent spezialisiert ist, die eigenen Fans zu finden, um dort Konzerte zu spielen.

Gesagt, getan. Rund 31 Millionen Euro konnte die britische Metal-Institution mit ihrer Tour umsetzen und fünf Millionen neue Onlinefans generieren – den Großteil davon in Südamerika, das als Hochburg von Iron Maiden Filesharern gilt. Allein das letzte Konzert in São Paolo soll über 1,8 Millionen Euro eingespielt haben.

Wie The Guardian berichtet, gehört die Iron Maiden LLP somit einem aktuellen Bericht des London Stock Exchange zufolge zu den am schnellsten wachsenden Musikunternehmen Großbritanniens.

PS: Metallica haben übrigens ihr Konzert in der Antarktis vor wenigen Fans gerade als Live-Album veröffentlicht.

(via Schlecky / Foto: CC von adels)

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Marc hat Testspiel.de ins Leben gerufen und teilt hier seit 2005 seine Leidenschaft für Musik und das Internet.

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