Start Musik Eels - The cautionary tales of Mark Oliver Everett (Albumstream)

Eels – The cautionary tales of Mark Oliver Everett (Albumstream)

Das neue Eels Album wird am 18.4. erscheinen und trägt den Titel „The cautionary tales of Mark Oliver Everett“. Dass die Band mehr Soloprojekt, als Künstlergefüge ist, war zwar schon immer klar, aber dass das Album jetzt noch den Namen des Frontmanns enthalten muss, hat schon ein Geschmäckle. Dass Bescheidenheit meistens mit Sympathie einhergeht, ist bei dem 51-jährigen (er hatte gestern Geburtstag – Herzlichen Glückwunsch nachträglich) noch nicht angekommen.
Aber genauso kennen wir „Mr. E“, der in dem 2008 erschienenen Buch, Glückstage in der Hölle sein sehr bewegtes Leben verarbeitet. Als Sohn des Physikers Hugh Everett (Begründer der Viele-Welten-Interpretation), musste er mit 19 Jahren, seinen Vater tot im Bett finden. Und wer glaubt, dass das damit schon genug gewesen ist, der täuscht sich. Dieser Mann hat soviel Mist erlebt, dass es für 10 Leben reichen würde. Aber wen das interessiert, sei ein Blick in eben erwähnte Autobiografie empfohlen.

Auch wenn ich gerne diesem Hype um die Person Mark Oliver Everett entsagen würde, fällt es wirklich schwer den Rest der Band vorzustellen. Zu oft wurde die Besetzung geändert. Zwischenzeitlich war sie sogar sieben-köpfig und die Liste der bisherigen Bandmitglieder umfasst immerhin 18 Namen und da ist die aktuelle Zusammensetzung noch nicht mal eingearbeitet.
Diese setzt sich aber, der Vollständigkeit halber, wie folgt zusammen:
The Chet (Chet Lyster an der Gitarre)
P-Boo (Mike Sawitzke, Gitarre)
Knuckles (Derek Brown, Schlagzeug)
Honest Al (Allen Hunter, Bass)

Kommen wir nun zum Album, zu dem wir euch den vollen Stream (!) unten verlinkt haben:
Es pendelt ständig zwischen Folk mit Hang zur Depression, lässiger Geschichtenerzählung und dem grossen Pathos. Aber hört selbst:

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Und hier noch das gerade erschienene Video zu „Mistakes Of My Youth“ in dem ordentlich geknutscht wird:

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Eels in echt als Sitzkonzert:

  • 24.06.2014 Berlin – Tempodrom
  • 22.07.2014 Hambur – Laeiszhalle Großer Saal

Jonathan
Geboren 1988 in Ulm, lebt und arbeitet Jonathan Tyrannosaurus Kunz in Saarbrücken und leitet Kurse an der Hochschule der Bildenden Künste Saar. Er mag traurige Musik aus den Neunzigern und ist der beste Tischtennisspieler, den er kennt.

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