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Top Five Videos – Die besten Videos der Woche

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Die restliche Musikwelt ist immer noch damit beschäftigt, Kendrick Lamars zu Beginn der Woche auf bizarre Weise geleaktes Album „To Pimp A Butterfly“ zu verdauen. Wir haben natürlich auch reingehört, dabei aber unsere Pflichten im Auge behalten und wie gewohnt die besten Videos der Woche für euch aufbereitet.

5. Carnage feat. ILoveMakonnen – I Like Tuh (Regie: Colin Tilley)

Eine Tüte blauer Pillen ist das zentrale Artefakt dieses neunminütigen Clips, der eine Horde von Kleinstadt Gangstern auf eine harte Probe stellt. Gemetzel, Drogen und epische Erzählbreite: der Clip zur Kollaboration zwischen Carnage und ILoveMakonnen hat so ziemlich alles an Bord, was es braucht um in der Zeit nach Breaking Bad zu unterhalten. Dabei sprengt er ein wenig den Rahmen des Videoformats, aber das muss eine gute Geschichte auch mal dürfen. Ein guter Einstieg in einen entspannten Sonntag.

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4. The Offspring – Coming For You (Regie: Josh Forbes)

Der Clown, das heimliche Schreckgespenst der Popkultur. Mit „Es“, der Insane Clown Posse und der Cacophony Society ist das Thema eigentlich längst durch den popkulturellen Fleischwolf gejagt worden, doch wenn eine Band so beherzt zulangt wie es gerade bei The Offspring der Fall ist, dann kann man ja auch mal ein Auge zudrücken. Zu den (ziemlichen egalen Stadion-Pop-Punk) Klängen ihrer aktuellen Single verdreschen sich dort verschiedenste Clowngattungen, bis zum finalen Gemetzel. Nicht schön, nicht vollkommen originell, aber unheimlich effektiv und unterhaltsam umgesetzt.

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3. Björk – Family (Regie: Björk und Andrew Thomas Huang)

Viel wurde ja darüber geschrieben, dass Björk sich mit ihrem aktuellen Album „Vulnicura“ von den App-Experimenten des Vorgängers entfernt und wieder stärker auf ihre emotionale Seite geachtet hat. In gewisser Weise war diese Einordnung zwar korrekt, wie die pünktlich zur physischen Veröffentlichung des Albums präsentierten Videos zeigen jedoch ein wenig verkürzt. Vor allem das Virtual Reality Video zu „Stone Milker“ sollte (natürlich ungesehen) als Pionierleistung verbucht werden, doch auch das Video zu „Familiy“ weist einen innovativen Ansatz auf. Gemeinsam mit Andrew Thomas Huang erweckt Björk das Cover ihres Albums zum Leben und verbildlicht in gewohnt metaphorischer Weise den Heilungsprozess, den sie auf ihrem aktuellen Album vertonte.

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2. Olli Schulz – Boogieman (Regie: Jan Bonny)

Es fängt doch eigentlich ganz nett an, ein bisschen so wie Reservoir Dogs. Ein paar Anzugträger palavern über dies und das, und man freut sich schon über ein locker flockiges Video, da wird einer plötzlich gedemütigt. Und je mehr er versucht mit der Situation umzugehen, desto tiefer gerät er hinein in den sozialen Treibsand. Was folgt ist ein Abend im Leben des „Boogieman“, dargestellt von Matthias Brandt, musikalisch skizziert von Olli Schulz. Das ist feines Storytelling, das dem Song besser steht als Ollis (ebenfalls unterhaltsames) Video zu „Phase“. Er ist halt bei aller Musikalität seines aktuellen Albums doch Entertainer geblieben.

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1. Earl Sweatshirt – Grief (Regie: Hiko Murai)

Ein weiteres Hip Hop Wunderkind der 10er Jahre wartet dieser Tage mit frischem Material auf: Earl Sweatshirt kündigte in einem etwas verschwurbelten Promo-Move Anfang der Woche an, Anfang nächster Woche ein Album zu veröffentlichen. Das Attribut verschwurbelt trifft auch auf das Video zur Single „Grief“ zu, die optischen Effekte machen das Ergebnis zugleich surreal und verstörend. Einen eindeutigen Plot gibt es nicht, doch mit dem Evozieren einer diffus düsteren Stimmung folgt der Clip der Intention, die bereits hinter der Bebilderung zu „Chum“ stand. Zugleich stringent wie neu ausgeleuchtet präsentiert sich der Earl also 2015 – und rutscht damit geradewegs auf unseren ersten Platz.

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Sebastian
Aus Saarbrücken, in Münster, immer auf Testspiel, manchmal auch hier: http://mordopolus.tumblr.com/

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