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Top Five Videos – Die besten Videos der Woche

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Zu Abwechslung machen wir es heute mal weniger spannend als sonst: unser Video der Woche ist „FourFiveSeconds“ geworden, der gemeinsame Rumsteh-Reigen von Riri, Yeezy und Macca. Wieso sich Mühe geben, wenn man einfach in Jeanshemden rumkaspern kann? Ach ja, vielleicht um ein spannendes, interessantes Ergebnis abzuliefern. So wie es die folgenden fünf Videos vormachen.

5. Otto von Schirach feat. CX KIDTRONIK & Mr. Feathers – Supermeng (Regie: Egon von Schirach)

Keine Top 5 ohne Trash. Dieses mal arbeitet sich Monkeytown-Signing Otto von Schirach an unserem Freund und Helfer Superman ab. An Bord befinden sich obskure Animationen, Weltraumschabernack und grauselige Kostüme. Ordentliches Storytelling gibt es natürlich nicht, aber wer erwartet das auch bei einem Song namens Supermeng? Eben.

4. Zola Jesus – Hunger (Regie: Allie Avital Tsypin)

Über Zola Jesus‘ aktuelles Album Taiga konnte man sich wunderbar streiten (wie es auch unsere Rezension im letzten Jahr nahelegte), doch es waren zweifelsohne einige starke Nummer darauf vertreten. Hunger war eine davon, mit kantig groovenden Bläsern und einer nach vorne preschenden Sängerin. Nun gibt es dazu ein schlichtes, unbedingt stilvolles Video, das gelungen an Frau Danilovas eigenwillige Performances gemahnt.

3. Guy Blakeslee – Smile On (Regie: Vice Cooler)

Es geht ein merkwürdig morbider Charme von Smile On, Guy Blakeslees aktuellem Video aus. Ein Teil des verschrobenen Charakters ist schon in der verspulten Ästhetik des Songs angelegt, das Vortäuschen einer Story in rückwärts abgespielten schwarz/weiß Bildern tut sein Übriges dazu. Nicht die aufwendigste Produktion der Woche, aber eine der stilsichersten.

2. Love A – 100.000 Stühle Leer (Regie: Sons Of Ipanema)

Die aktuelle Single von Love A ist ungewöhnlich ruhig ausgefallen, dafür aber nicht minder bissig und dabei abstrakt-anklagend. In eine ähnliche Richtung tendiert das zugehörige Video, in dem Szenen einer deutschen Einöde mit Aufnahmen eines von Axel Kraus dargestellten Wutbürgers gepaart werden. Obwohl man den Twist schon von Weitem kommen sieht besticht der Clip mit einer dichten, politisch aufgeladenen Atmosphäre. Obendrauf gibt es am Ende eine nette Anspielung auf das Ende März erscheinende Album.

1. Skrillex – Doompy Poomp (Regie: Fleur & Manu)

Man kann über Skrillex ja sagen was man will, aber einen gewissen Sinn für Ästhetik hat er sich von seinen musikalischen Vorbildern auf jeden Fall abgeschaut. So ist es auch zu erklären, dass es zu einem der schwächeren Songs seines schwachen Debüt Albums Recess nun trotzdem ein Video gibt, das zu unterhalten weiß. Die Basis bildet ein klassisches „Und täglich grüßt das Murmeltier“ Szenario, hinzu kommen absurde Einfälle und Reminiszenzen an Kung Fu Filme, Proletentum und die wunderbare Welt der Travestie und all das zusammen ergibt einen gelungenen Kurzfilm. Vielleicht wird es ja dann nächstes Mal auch etwas mit der Musik, Skrillex.