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TOP FIVE VIDEOS – Die besten Musikvideos der Woche

Es ist Ostern und das Wetter in weiten Teilen Deutschlands mies. Während ihr im Matsch nach Ostereiern sucht, haben wir in der Redaktion wieder gründlichst nach den besten Musikvideos der Woche Ausschau gehalten und sind natürlich fündig geworden:

5. Brandon Flowers – Can’t Deny My Love (Regie: Pat Sola & Robert Scholer)

Seitdem The Killers eine Stadionband sind, wie sie im Buche steht, gehen sie mir am Allerwertesten vorbei. Wenn ich mal einen Song von ihnen im Radio hören musste, erkannte ich zwar sofort die ausdrucksstarke Stimme von Frontmann Brandon Flowers und musste zurückdenken an die wunderbaren Hits wie „Somebody Told Me“ oder „Smile Like You Mean It“, aber umhauen konnte mich nicht, was da aus den schrottigen Boxen meines Peugeot 205 drang.
Jetzt hat er sich also selbstständig gemacht, dieser Brandon Flowers und beweist, dass er auch alleine riesige Hallen füllen kann. Und ich muss schon zugeben, dass die Single „Can’t Deny My Love“ bereits nach dem zweiten Refrain zum Mitsingen einlädt, was zwar nicht unbedingt ein Qualitätszeichen ist, aber in diesem Fall zu überzeugen weiß.
Das Video ist übrigens auch ziemlich gut. Nicht nur weil Evan Rachel Wood mitspielt, aber auch deshalb. Flowers jedenfalls versucht als der Typ in die Geschichte einzugehen, der es schaffte Western-Optik mit 80er Jahre Klängen zu vereinen.

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4. Major Lazer & DJ Snake feat. MØ – Lean On (Regie: Tim Erem)

Major Lazer ist das Nebenprojekt von Diplo und steht kurz davor ein neues Album zu veröffentlichen. Und zwar mit namhaften Mitstreitern. Da wären Ariana Grande, Travi$ Scott, Ellie Goulding, Mad Cobra, Machel Montano, 2 Chainz und Pusha T . Aber auch DJ Snake und die schwedische Pop/Dancehall/Rap-Hoffnung MØ. Beide sind auf der ersten Auskopplung „Lean On“ vertreten, die enorm ins Ohr geht. Das dazugehörige Video bedient sich kultureller Codes aus Indien, was weder gut, noch schlecht ist, aber immerhin einen ordentlichen Augenschmaus bietet.

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3. Blur – Lonesome Street (Regie: Ben Reed)

Wenn wir schon bei kulturellen Codes sind, bietet sich „Lonesome Street“ von Blur an und zeigt ein unsterbliches Rezept für gute Musikvideos: Tanzen!

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2. Hot Chip – I Need You Now (Regie: Shynola)

Wie häufig wurde schon das Phänomen des Sich-Selbst-Begegnens abgegrast? Man könnte meinen zu häufig. Aber Hot Chip beweisen mit „I Need You Now“ das man es sogar mit einer Trennungsgeschichte vereinen kann und trotzdem ein außergewöhnlich eindringliches Musikvideo zustande bringen kann. Das Ganze ist düster, wie in einem Christopher Nolan Streifen und zieht die durchaus tanzbare Musik auf einen Level, der zwischen Augenzwinkerei (nicht zuletzt wegen der Queen-Einlage) und Nachdenklichkeit pendelt.
Ein wohlverdienter Platz 2!

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1. Sia – Big Girls Cry (Regie: Daniel Askill)

Die gerade mal zwölf Jahre alte Madison Ziegler ist der Star dieser Woche. Nach „Chandelier“ und „Elastic Heart“, ist dies auch schon ihre dritte Zusammenarbeit mit Sia.
Alles begann, als die kleine Maddie mit ihrer Teilnahme an der TV-Reality Show „Dance Moms“ auf sich aufmerksam machte. Sia twitterte sie kurz darauf an, ob sie nicht Lust hätte, mal bei einem Musikvideo mitzuwirken und schon war sie da, die Kombi, die die Herzen der Testspiel Redaktion höher schlagen lässt. Denn das was hier passiert, ist wirklich ganz große Kunst. Mit Gesichtsmuskeln kann man nämlich auch tanzen und eine Choreografie hinlegen, die eindrucksvoller ist als die meisten Ballettaufführungen.

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Jonathan
Geboren 1988 in Ulm, lebt und arbeitet Jonathan Tyrannosaurus Kunz in Saarbrücken und leitet Kurse an der Hochschule der Bildenden Künste Saar. Er mag traurige Musik aus den Neunzigern und ist der beste Tischtennisspieler, den er kennt.

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