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Solomuns legendäres Boiler Room Set in Tulum: Der Soundtrack, den sogar Erling Haaland feiert

Manche DJ-Sets sind einfach nur ein Mitschnitt. Andere werden zu einem Stück Popkultur. Solomuns Boiler Room Set in Tulum gehört definitiv zur zweiten Kategorie. Über 11 zehn Jahre nach seiner Veröffentlichung ist die Performance des Hamburger DJs noch immer ein Lieblingsfund vieler Musikfans – und längst auch über die Grenzen der elektronischen Szene hinaus bekannt.

Sogar Fußball-Superstar Erling Haaland zählt zu den Fans dieses Sets. Der norwegische Stürmer hat in Interviews und auf Social Media immer wieder gezeigt, dass Solomuns Tulum-Auftritt zu seinen musikalischen Begleitern gehört. Während andere Spieler vor wichtigen Partien auf klassische Motivationsmusik setzen, läuft bei Haaland offenbar lieber ein fast zweistündiger Deep-House-Trip aus dem mexikanischen Dschungel.

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Und man kann verstehen, warum.

Als Boiler Room 2015 nach Tulum reiste, entstand ein Moment, der wie gemacht war für die damalige Aufbruchsstimmung der elektronischen Musik. Keine gigantische Festivalbühne, keine Pyrotechnik, kein EDM-Spektakel. Stattdessen: Palmen, Sonnenlicht, eine überschaubare Menge und Solomun hinter den Decks – tanzend, lächelnd und völlig in seiner eigenen musikalischen Welt.

Der Hamburger, der mit seinem Label Diynamic Music längst eine wichtige Rolle in der House-Szene spielte, zeigte hier seine große Stärke: Er erzählt Geschichten. Sein Set baut sich langsam auf, verbindet melancholische Melodien, warme Bässe und unerwartete Wendungen. Es geht nicht um den nächsten großen Drop, sondern um Atmosphäre, Spannung und Emotion.

Genau diese Mischung machte den Auftritt viral. Millionen Menschen sahen den Clip, viele entdeckten Solomun überhaupt erst durch diesen Moment. Das Set wurde zu einer Art Visitenkarte für seinen Sound – elegant, emotional und immer ein bisschen melancholisch.

Heute wirkt der Auftritt auch wie eine Zeitkapsel. Tulum war damals noch nicht der globale Luxus- und Influencer-Hotspot, der es später werden sollte. Die Bilder aus dem Dschungel, die entspannte Crowd, so gut wie keine Smartphones (!) und Solomuns unaufgeregte Präsenz vermitteln eine besondere Leichtigkeit.

Solomun tanzt selbst – und genau das macht den Unterschied

Das Besondere: Solomun steht nicht wie ein unnahbarer Superstar hinter den Decks. Er lebt die Musik sichtbar mit. Sonnenbrille, schwarzes Shirt, ein Glas Weißwein in der Hand – und ständig in Bewegung. Diese Mischung aus Kontrolle und völliger Hingabe wurde zu seinem Markenzeichen.

Dass ein Weltklasse-Fußballer wie Erling Haaland dieses Set als persönlichen Soundtrack nutzt, passt dabei erstaunlich gut. Denn Solomuns Musik funktioniert nicht nur im Club. Sie funktioniert beim Autofahren, beim Sonnenuntergang – oder vielleicht auch auf dem Weg zum nächsten Champions-League-Spiel.

Solomun in Tulum war mehr als ein Boiler Room. Es war ein Moment, in dem ein DJ, ein Ort und die richtige Musik zur perfekten Zeit zusammenkamen.

Und genau deshalb läuft dieses Set auch heute noch.

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Tracklist:
01. International Pony (Solomun Intro)
02. Atlas World (Solomun Edit / Remix) – Liu Bei
03. Gamma – Night Talk
04. Monday – Land Fur Coat
05. Metronome – FreakMe & Stan Ritch
06. Sorry I’m Late – Kollektiv Turmstrasse
07. NEW DORP NEW YORK (Solomun Edit) – SBTRKT & Ezra Koenig
08. Club Soda – Thomas Bangaltar
09. Say Goodbye feat Julee Cruise (LoSoul Shes Homeless Mix) – Khan
10. Fayall – Alix Alvarez
11. My Train (Mix 1) – Veerus & Maxie Devine
12. Tout va bien – Matthias Meyer
13. Timeless – Jairo – Catelo
14. Movement of Whale – Seven Doors
15. Lady B’s Lullaby – Jozif
16. Lost – Simion
17. Something we all Adore (Solomun Love Song Mix) – Solomun
18. Baby (Clock Opera Remix) – The Phenomenal Handclap Band
19. Hikikomori (Oskar Offermann Remix) – Zola Jesus
20. Tobacco Ties – The Martians
21. Oldschool Baby (Piano Mix) – Westbam, Nena
22. Horny (Radio Slave and Thomas Gandy just 17 Mix) – Mousse T
23. Hoping (Herbert’s High Dub) – Louie Austen