Start Film & TV Leaving Neverland – Trailer zur kontroversen Michael Jackson Doku erschienen (Update)

Leaving Neverland – Trailer zur kontroversen Michael Jackson Doku erschienen (Update)

Update (06.03.2019): Wie erwartet schlägt die Doku große Wellen (“Fernsehen als Paralleljustiz”, SpOn). Hierzulande zeigt ProSieben “Leaving Neverland” am 6. April um 20:15 Uhr – anders als der US-Sender HBO nicht in zwei Teilen, sondern an einem Abend.

Die Nachlassverwalter von Michael Jackson wollen verhindern, dass die zweiteilige Michael Jackson Doku „Leaving Neverland“ der Zweiteiler gezeigt wird. In einem 10-seitigen Brief hatten sie HBO vorgeworfen, eine “einseitige, sensationssüchtige Sendung” produziert zu haben, die gegen journalistische Grundsätze verstoße. “Leaving Neverland” war bereits auf dem Sundance-Filmfestival gezeigt worden und hatte dort zum Teil schockierte Reaktionen ausgelöst, denn in der Doku soll angeblich zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass Michael Jackson sich an Kindern vergriffen hat.

„Leaving Neverland“ ist das Porträt über zwei Männer, die über die Zeit sprechen, die sie in ihrer Kindheit mit Michael Jackson verbrachten. Wade Robson und Jimmy Safechuck waren keine zehn Jahre alt, als sie mit Jackson in Kontakt kamen. Gemeinsam mit ihren Familien wurden sie von Jackson und seinen Leuten verwöhnt und zugleich missbraucht – dies zumindest erzählen die beiden Männer in der Dokumentation von Dan Reed.
Beide sagten in dem Gerichtsprozess, der 2005 mit einem Freispruch für Michael Jackson endete, übrigens für den “King of Pop” aus. „Im Zweifel für den Angeklagten“ lautete damals das Urteil.

Am 3. und 4. März 2019 werden die zwei Teile der Doku auf HBO zu sehen sein. Hierzuland wird die Doku wahrscheinlich via iTunes-Store und Kauf bei Amazon Prime zu sehen sein.

Leaving Neverland is a two-part documentary exploring the separate but parallel experiences of two young boys, James Safechuck, at age ten, and Wade Robson, at age seven, both of whom were befriended by Michael Jackson. Through gut-wrenching interviews with Safechuck, now 40, and Robson, now 36, as well as their mothers, wives and siblings, the film crafts a portrait of sustained abuse, exploring the complicated feelings that led both men to confront their experiences after both had a young son of his own. Directed by Dan Reed.