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Golden Shower: Brass Against Sängerin Sophia Urista pinkelt Fan auf der Bühne ins Gesicht

Publikum mit nachgemachtem Blut, Urin und anderen Körperflüssigkeiten zu besprühen ist schon ein wenig länger aus der Mode gekommen. Längst vorbei sind die wilden Tage von z.B. der satirischen Schock-Metal Band Gwar oder der feministischen Rock-Band Rockbitch, die aus ganz unterschiedlichen Beweggründen Urin auf ihrer Bühne versprühten. Gwar treten zwar immer noch auf, aber ihr Urin war wie das von Rockbitch eher künstlich als echt. Von GG Allin wollen hier wir erst gar nicht anfangen. Der Punkrocker ist zwar schon fast 30 Jahre tot, aber er ist immer noch einer der meist gehassten und geschmähten „Punk-Stars“ aller Zeiten, gegen den Marilyn Manson und Ozzie Osborne wie Chorknaben aussehen. Verglichen mit diesem Mann ist Sid Vicious ein Schatz. Bei seinen Auftritten schluckte er in der Regel Abführmittel, zog sich nackt aus, kotete auf die Bühne, warf seine Kacke auf die Zuschauer und verprügelte sie dann.

Etwas harmloser ging es neulich bei einem Konzert der eigentlich großartigen Cover-Band Brass Against zu, die wir schon diverse Male und meist mit Sängerin Sophia Urista bei uns im Programm hatten (richtig fett z.B. ihr Cover des Rage Against The Machine Klassikers „Wake Up“).

Beim „Welcome to Rockville“ Festival in Daytona, Florida am vergangene Wochenende kam es zu einem kuriosen Zwischenfall. Ein Video der Show zeigt Sophia Urista, wie sie einem Fan mitten ins Gesicht uriniert. Vor der „goldenen Dusche“ holte sie den Fan auf die Bühne. Laut Videos von anderen Zuschauer (dieses z.B.), beschwerte sich Sophia zuvor mehrmals, wie dringend sie sich pinkeln müsse. Offenbar suchte sie auch nach einem Fan, der bereit war, auf der Bühne mitzuwirken. Den fand sie und dann nahmen die Dinge ihren Lauf. Aber wie. 20 Sekunden lang.

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Den Fan schien das übrigens nicht weiter zu stören. Während der „Dusche“ schüttelte er zwar wild seinen Kopf hin und her und spuckte den Urin wieder aus. Danach aber stand er auf und rockte weiter.

Noch in der selben Nacht entschuldigte sich die Band für den Vorfall auf Twitter: „Wir hatten eine wirklich tolle Zeit gestern Abend beim ‚Welcome to Rockville‘. Sophia hat sich etwas mitreißen lassen. Das war etwas, was der Rest von uns nicht erwartet hat, und das ist etwas, was ihr bei unseren Shows auch nicht wieder sehen werdet.“

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Und auch Sophia entschuldigte sich inzwischen auf Instagram. Sie sei keine Schock-Künstlerin.

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Schlechte PR ist gute PR – Hauptsache Presse? Brass Against sind im nächsten Jahr bei uns auf Headliner-Tour und supporten sogar Tool bei ihren vier Konzerten hierzulande. Dann aber sicherlich ohne Golden Shower.

It’s only Rock ’n‘ Roll.

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Marchttps://www.testspiel.de
Marc hat Testspiel.de ins Leben gerufen und teilt hier seit 2005 seine Leidenschaft für Musik und das Internet.

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