
Nach fast fünf Jahrzehnten als einer der prägendsten Bassisten der Rockgeschichte veröffentlicht Flea am 27. März 2026 sein erstes offizielles Soloalbum „Honora“ bei Nonesuch Records. Mit der heutigen Veröffentlichung der Single „Traffic Lights“, entstanden in Zusammenarbeit mit Thom Yorke und Josh Johnson, gibt Flea einen ersten Einblick in ein Projekt, das zu seinen musikalischen Wurzeln zurückführt: Jazz und Trompete.
Im Mai geht Flea mit der Honora Band auf internationale Tournee und spielt ausgewählte Shows in intimen Venues. In Deutschland macht die Tour am 21. Mai im Heimathafen Berlin Halt. Der EU/UK-Pre-Sale startet am 20. Januar um 10 Uhr, der allgemeine Ticketverkauf folgt am 23. Januar um 10 Uhr.
Benannt nach einem geliebten Familienmitglied, ist „Honora“ ein zutiefst persönliches Album. Flea komponierte und arrangierte die Musik selbst und ist auf der gesamten Platte an Trompete und Bass zu hören. Unterstützt wird er von einer hochkarätigen Gruppe moderner Jazz-Visionäre: Produzent und Saxofonist Josh Johnson, Gitarrist Jeff Parker, Bassistin Anna Butterss und Schlagzeuger Deantoni Parks. Als Gastsänger sind Thom Yorke und Nick Cave beteiligt, weitere Beiträge stammen u. a. von Mauro Refosco und Nate Walcott.
Das Album umfasst sechs Eigenkompositionen – darunter ein gemeinsamer Track von Flea, Johnson und Yorke – sowie Neuinterpretationen von Stücken von George Clinton & Eddie Hazel, Jimmy Webb, Frank Ocean, Shea Taylor und Ann Ronell.
Über die Entstehung von „Traffic Lights“ sagt Flea:
„Deantoni und ich haben schon am ersten Tag das gespielt, was später ‚Traffic Lights‘ wurde. Irgendetwas daran hat mich sofort an Atoms for Peace erinnert, also habe ich es Thom geschickt. […] Mit einer wunderschönen Melodie und Texten darüber, wie es ist, in dieser upside-down-Welt zu leben. […] Thom ist einfach der herzlichste, free flowing, jamming Motherf*cker.“
Als Gründungsmitglied der Red Hot Chili Peppers wurde Flea weltberühmt, doch seine erste musikalische Liebe galt dem Jazz. Schon als Kind erlebte er Live-Jazz-Sessions im Wohnzimmer von Freunden der Familie – ein Schlüsselmoment, der ihn nachhaltig prägte. Obwohl ihn sein Weg schließlich in den Rock führte, schließt sich mit „Honora“ nun ein Kreis.
Trotz anfänglicher Zweifel, ob er sich im Kreis dieser All-Star-Besetzung behaupten könne, beschreibt Flea die Aufnahmen als befreiend: ein Rausch aus Gemeinschaft, Großzügigkeit und musikalischer Hingabe. Honora ist damit nicht nur ein Debüt, sondern ein Bekenntnis – zu Neugier, Verletzlichkeit und der lebenslangen Kraft der Musik.