Wir kennen das Geräusch, wenn der Wind durch die Bäume streift. Und wir kennen das Geräusch, wenn Bäume im Sturm knarren.
Aber wie klingen eigentlich Bäume, wenn man sie auf Turntables abspielt?

Diese Frage hatte sich Bartholomäus Traubeck auch gestellt, als ihm eine Idee kam:
Anstatt einer Nadel, laufen Sensoren über die Oberfläche dünner Baumringe und sammeln Informationen über deren Beschaffenheit und Farbe. Ein Algorythmus übersetzt dann diese Informationen in Klaviertöne. Damit wird quasi das Leben der Bäume anhand ihrer Jahresringe nacherzählt.

„Years“ heißt das Album, auf dem der Soundkünstler aus München, verschiedene Baumsorten zusammenfasst. Mit dabei sind u.a. Ahorn, Eiche, Walnuss und Buche.
Auf Vinyl erscheint das Album im August 2014, steht aber jetzt schon zum Download bereit.

via I fucking love science

Geboren 1988 in Ulm, lebt und arbeitet Jonathan Tyrannosaurus Kunz in Saarbrücken und leitet Kurse an der Hochschule der Bildenden Künste Saar. Er mag traurige Musik aus den Neunzigern und ist der beste Tischtennisspieler, den er kennt.
  • Tom

    Hallo,
    ich habe mir erlaubt deinen Beitrag zu rebloggen … natürlich mit deinem backlink
    Danke… sehr interessant ;-)

    Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass es mal einen Künstler gab der in Zusammenarbeit mit einem Biologen die Töne (über niedrig Ströme) der Pflanzen aufgenommen hat um daraus etwas zu komponieren.