Früher als es noch kein Instagram und Snapchat gab und als YouTube noch jung war, da waren die Blogger noch die, die online Tagebuch geschrieben haben, sich online und abseits etablierter Medien mit digitalen Themen, Politik und gesellschaftlichen Themen befasst haben oder einfach nur die, die Netzkram im Netz geteilt haben. Heute werden als Blogger im allgemeinen eher die Influencer bezeichnet, die sich eigentlich nur selbst darstellen und ihrer sogenannten Community am Ende des Tages Marken und Konsumartikel präsentieren. Ich konnte mit den Begrifflichkeiten wie Blogger und Blogosphäre schon vor 12 Jahren nicht viel anfangen, sondern wollte einfach nur Musik teilen.

Heute ist man als Blogger aber schon fast gezwungen sich davon zu distanzieren, denn diese neue Modeblogger/Influencer-Szene ist meist einfach nur langweilig und dumm. So fahren sie z.B. nur auf Festivals oder gehen auf Open-Air Konzerte, um sich dort im Gegenlicht und von Paul Ripke (nichts gegen Paul Ripke) und Co. für ihre Accounts in ihren neuen Outfits vor Riesenrädern fotografieren zu lassen.

Die von Dandy Diary haben sich

diverse „Influencer“ Accounts angeschaut, um Gemeinsamkeiten festzustellen.

In unserem Video „Influencers of the 21st Century“ geht es – wie auch bei Eijkelboom – um Anpassung und Abgrenzung, Individualismus versus Masse.

Als die ersten Modeblogger begannen, sprachen die Medien von einer Revolution – der Demokratisierung der Mode. Daher die Auswahl des Soundtrack: „Children of the Revolution“ T-REX.

Langweilig und alles ein und derselbe shice, aber Mode wird eh überbewertet. Meine 2cents.

(via René)