Start Film & TV Mitmachen: Wissenschaftliche Studie um das Phänomen „Fremdschämen“ im Fernsehen

Mitmachen: Wissenschaftliche Studie um das Phänomen „Fremdschämen“ im Fernsehen

Im Rahmen meines Snowboard Urlaubs hatte ich die Gelegenheit, „Wetten, dass…?“ im ZDF zu sehen. Es war die Sendung mit dem Reifenwechsel beim Motorrad, dem Turnschuh-Beißer, mit Oasis, mit Jennifer Aniston und Owen Wilson und dem deutschen Hundekuchen der besser schmeckt als amerikanische Torte. Es war aber auch die Sendung mit Boris Becker und Lilly Kerssenberg.

Es war die Sendung in der Boris Becker auf dem „Wetten, dass…?“-Sofar verkündete, dass er und Lilly heiraten wollen. Im Juni will man sich in St. Moritz das Jawort geben.

Prompt musste ich mich wieder Fremdschämen. Das war mir regelrecht peinlich. WTH? Warum zur Hölle teilt uns Boris auf diese Art und überhaupt seine Hochzeitspläne im Fernsehen mit?

Genug aufregt. Wissenschaftliche Hilfe ist nur einen Klick entfernt.

Studie um das Phänomen „Fremdschämen“
Im Rahmen einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) in Hannover, führt die Michael Schlüter eine Studie rund um das Phänomen „Fremdschämen“ durch.

Denn Fremdschämen scheint derzeit ein Volkssport zu sein – egal ob als Partygespräch oder in Zeitungsartikeln – jeder redet darüber. In Österreich war „Fremdschämen“ sogar als Wort des Jahres 2008 nominiert.

Kein Wunder, denn „Wetten, dass…?“ und der ganze andere Mist wird auch im ORF gezeigt.

Die Befragung dauert in etwa 10 bis 15 Minuten und richtet sich an Studenten.

Meine Bitte: Nehmt euch die Zeit, denn die Ergebnisse tragen hoffentlich auch zur Verbesserung des öffentlich rechtlichen Fernsehprogramms bei, das wir mit unseren Gebühren finanzieren. Damit wir uns in Zukunft nicht mehr so viel Fremschämen müssen.

Hier gehts zur Studie um das Phänomen „Fremdschämen“ im Fernsehen