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„Frame TV“ und weitere Highlights von der Samsung Roadshow 2017

Samsung Roadshow 2017 in der XPOST in Köln (Foto: Testspiel.de)

Samsung hat mich zur Roadshow in der XPOST in Köln eingeladen. Dieser Einladung bin ich gerne gefolgt, da ich mir nicht entgehen lassen wollte, einmal komprimiert die neusten Produkte, Trends und Themen des meiner Meinung nach innovativen Herstellers anzuschauen und vorstellen zu lassen. Und dann war da noch die Aussicht auf eine Fahrt mit der virtuellen Achterbahn, die Samsung mit zur Roadshow gebracht hat und von der ich schon einige Male gehört hatte. So viel vorab: Der Ride in dem virtual reality Rollercoaster war ein riesen Spaß.

Millennials und Streaming-Anbieter treiben die Entwicklung

Doch der Einstieg in die Roadshow begann zunächst mit dem interessanten Eröffnungspanel „Technologie treibt Lifestyle – Handel in stylischen Zeiten“. Es geht darum, dass Technik die Art wie wir leben und arbeiten, kommunizieren und konsumieren verändert. Diskutiert wird das interessante Panel von Martin Börner (Deputy President Samsung Electronics), Johann Laeschke (VICE Media), Anna Alex (Outfittery) und Olaf Schindler (innogy).

Das goldene Zeitalter des Fernsehens (Foto: Testspiel.de)

Die Erkenntnis, dass Technologie neue Themen vorantreibt, ist nicht neu, schon gar nicht im Segment der Unterhaltungselektronik, das bei der Samsung Roadshow neben der Weißen Ware, Speicherlösungen und Mobilgeräten einen der Schwerpunkte darstellte. Bemerkenswert ist jedoch, dass die Impulse für die Neuentwicklungen im TV-Segment immer mehr von Video-On-Demand-Anbietern wie Amazon und Netflix kommen. Sowohl Netflix als auch Amazon treiben mit Eigenproduktionen das Thema 4K- (aka Ultra HD) und HDR-Inhalte und leisten Pionierarbeit. So hat sich seit 2013 das Programming-Budget von Amazon und Netflix auf $ 7,6 Mrd. verdoppelt. Ein weiterer Treiber sind die Millennials, die Generation Y, also die Generation, die im Zeitraum von 1980 bis 1999 geboren wurde. Diese Generation der Digital Natives ist es gewohnt, Musik, Filme und Serien immer und überall konsumieren zu können. Lineares Fernsehen interessiert sie nicht. Sie wollen selbst bestimmen, wann und wo sie was schauen wollen. Deswegen ist es für Millennials gang und gebe, auf Netflix, Amazon, YouTube, Mediatheken und andere Streamingdienste zuzugreifen. Und deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass für 51% der Millenials smarte TV-Funktionen wichtigstes Kaufkriterium bei Fernsehern sind.

Wie aber hat sich nun Samsung in diesem Jahr gegenüber den Ansprüchen seiner Kundschaft aufgestellt? Mit dieser Frage im Hinterkopf ging ich im Anschluss an das Panel über die Ausstellungsfläche, um mir die neuen Produkte und Innovationen aus dem Samsung Ökosystem anzusehen.

Die Kabel verschwinden und die Fernbedienung wird smarter

Los geht“™s mit der neuen QLED TV-Technologie, die in Köln Deutschlandpremiere feierte. Die neuen Fernseher bildeten zusammen mit Home Appliance-Produkten und Telecommunication-Highlights frisch vom Mobile World Congress in Barcelona den Mittelpunkt der Roadshow.

Natürlich ist auch in diesem Jahr das Bild noch besser geworden. Ich lerne etwas über die Verdopplung der Leuchtdichte gegenüber dem Vorjahr (von 1000 auf 2000 Nits) und einer Abdeckung des gesamten Farbraums nach DCI-P3 Norm dank Quantum-Dot Technologie. HDR und 4K können sie natürlich sowieso. Die Millennials freuen sich, aber mich begeistern andere Innovationen der Samsung TVs noch mehr.

Als erstes wäre da das Design der Q7-, Q8- und Q9-Serie zu nennen, bei denen die Kabel dank „Invisible Connection“-Kabel fast verschwinden. Mit Hilfe der „One Connect Box“ hat Samsung die Möglichkeit geschaffen, Fernseher und externe Geräte wie beispielsweise Receiver oder Spielekonsolen ohne störende sichtbare Kabel zu platzieren. Neben dem Stromkabel geht lediglich noch ein dünnes und kaum sichtbares Glasfaserkabel, das alle Ein- und Ausgänge an den und von dem Fernseher weg transportiert, vom Fernseher ab. Eigentlich sieht man nur noch das Stromkabel, sofern der Fernseher an der Wand hängt. Das ist wirklich eine extrem elegante Angelegenheit, wie ihr auf Bild erkennen könnt. Nur gänzlich drahtlos wäre noch besser. Mitgeliefert wird ein 5-Meter-Glasfaserkabel, das wahrscheinlich für die Mehrheit der Nutzer völlig ausreichend ist. Es wird aber auch ein 15-Meter-Kabel als Zubehör geben. Dieses kostet 299 Euro.

Abgerundet wird diese Innovation noch durch die neue Premium Smart Remote, mit der man die angeschlossenen Geräte bedienen kann. In einem Video von AllAboutSamsung demonstriert Lars begeistert das Bedienkonzept der neuen und smarteren Fernbedienung.

Was Lars in seinem Video nicht gesondert erwähnt, ist, dass man bei der Smart Remote nahezu alle Inhalte mit nur maximal 3 Klicks erreichen kann. Der Fernseher soll damit so leicht bedienbar sein wie ein Smartphone. Sprachbefehle kann die smarte Bluetooth Fernbedienung übrigens auch. Mit der flexiblen Anordnung auf der Smart Hub Leiste ist es möglich Live TV, neben Netflix und neben PlayStation anzuordnen. Die Funktion TV Plus, über die man Streaming Sender in die TV-Senderliste einordnen kann, geht noch mehr in die Richtung. Das geht allerdings noch nicht mit allen Diensten, sondern nur mit denen, die in TV Plus integriert sind (ab Mai z.B. Wuaki TV). Das dürfte den Millennials gefallen.

Alle QLED TVs sind mit der Premium Smart Remote ausgestattet. Alle anderen UHD TVs haben die Smart Remote, die eine leicht abgespeckte Variante ist, mit der man aber auch mit maximal drei Klicks zum Ziel kommt.

Die sehr anliegende Wandhalterung, die Fernseher so schön wie nie zuvor an die Wand bringt, und verschiedene Standfüße runden die Verbesserungen beim Design der QLED-Fernseher ab.

Premium Bildqualität und Design haben natürlich ihren Preis. Los geht’s bei 2.299 Euro für einen Samsung Q7F mit 49 Zoll Bildschirmdiagonale. Alle Preise findet Ihr hier.

Samsung „Frame TV“ – Der Fernseher als Bild

Mit dem neuen „Frame TV“, der am 14. März bei einem Launch Event in Paris vorgestellt wurde, setzt Samsung beim TV-Design in diesem Jahr ganz neue Akzente. Der „Frame TV“ erscheint im „Kunstmodus“ wie ein gerahmtes Kunstwerk an der Wand. Statt einer schwarzen Fläche wie bei herkömmlichen TVs, verwandelt sich das Display in ein digitales Bild. Das Motiv des gerahmten Fernsehers können Nutzer aus über 100 Bildern in unterschiedlichen Kategorien auswählen, darunter Landschaftsbilder, Architektur, Tierwelt, Action oder Zeichnungen – man kann aber auch eigene Bilder nutzen. Sogar wechselbare Rahmen-Designs und ein optional erhältlicher Staffelei-Ständer stehen zur Auswahl. Natürlich ist der „Frame TV“ auch mit der bereits erwähnten lückenlosen Wandhalterung und dem „Invisible Connection“-Kabel ausgestattet. Für den „Frame TV“ arbeitete Samsung mit dem Schweizer Industriedesigner Yves Béhar zusammen.

Der Samsung „Frame TV“ (Foto: Samsung)

Auch in Köln hingen bereits ein paar der Fernseher im Holzrahmen gemeinsam mit Bildern an der Wand. Da man diese aber aus Geheimhaltungsgründen nicht fotografieren durfte, greife ich hier auf ein Pressebild zurück. Wie auf dem Foto erkennbar, ist es wirklich verblüffend, wie der Fernseher mit den Bildern an der Wand verschmilzt. Mehr Integration in den Wohnraum habe ich noch nicht gesehen.

Das folgende Video, das offenbar im Rahmen der Ausstellung im Pariser Louvre entstanden ist, zeigt noch mehr von diesem ungewöhnlichen Fernseher.

Zu den technischen Details und zum Preis hat Samsung noch keine Angaben gemacht. Auch wann er in der Handel kommen soll, ist noch unklar.

Family Hub – Der smarte Kühlschrank

Seit es das Internet gibt träumen die Menschen von einem Kühlschrank, der in der Lage ist, selbständig einzukaufen. Der Samsung Family Hub kann das zwar noch nicht ganz selbstständig, erleichtert aber die Lebensmittelorganisation und möchte zugleich ein „smarter Familienmanager“ mit „digitaler Magnettafel“ sein.

Vorstellen kann man sich den Family Hub als Kühlschrank mit eingebauten Tablet in er Tür und ein paar Webcams im Inneren. Mit den Kameras können die Hub Nutzer den Inhalt kontrollieren. Der große, WiFi-fähige 21.5″ Full HD LCD-Touchscreen bietet neben Notizen, Fotos und Kalender viele Organisationsmöglichkeiten. Sogar TV-Mirroring ist möglich.

Ich muss gestehen, dass ich bei der Lebensmittelorganisation doch eher analoge Typ bin, aber spannend und innovativ finde ich diesen Ansatz allemal.

Samsung Family Hub (Foto: Testspiel.de)

„Add Wash“ Waschmaschinen mit Nachlade-Funktion

Das nächste Produkt möchte ich auch noch erwähnt haben, weil ich mich gefragt habe, warum nicht jemand schon viel eher auf dieser einfache aber gute Idee gekommen ist. Seit eineinhalb Jahren bietet Samsung jetzt schon Waschmaschinen mit „Add Wash“-Funktion an. Erklärt ist diese Funktion ganz schnell. Ich kann einfach alles, was ich vergessen habe in die Trommel zu werfen, auch während des Waschens nachreichen. Vollkommen egal, was und wie verschmutzt. Klappe auf, Wäsche rein, Klappe zu. Einfacher geht’s nicht und das Prinzip hat mich auf Anhieb überzeugt. Wer hätte gedacht, dass ich jemals etwas über eine Waschmaschine schreiben würde? Ich nicht.

Add Wash: Klappe auf, vergessene Wäsche rein, Klappe zu. (Foto: Testspiel.de)

VR Gear 4D Experience in der virtuellen Achterbahn

Großer Spaß! (Foto: Testspiel.de)

Kaum ein Unternehmen treibt das Thema Virtual Reality für den Massensmarkt hardwareseitig derzeit so stark wie Samsung. Mit der Gear VR „Brille“ und der Gear 360 Kamera bietet Samsung leistungsstarke Consumer-Lösungen sowohl für die Erstellung als auch für den Konsum von 360 Grad Fotos und Videos an. Und als Technologiepartner von der Telekom war Samsung letzten Freitag dabei, als Depeche Mode im Rahmen eines Telekom Street Gigs im Berliner Funkhaus spielten und das Konzert als 360 Grad Livestream übertragen wurde.

In Köln stand aber wie schon erwähnt die VR-Achterbahn. Als quasi vierte Dimension kommen bei dieser Installation noch bewegliche Sessel zum Einsatz, die perfekt auf das virtuelle Erlebnis abgestimmt sind. Die Fahrt war ein einziger großer Spaß inkl. Kribbeln im Magen wie bei einer echten Achterbahnfahrt. Lediglich der Fahrtwind war nicht zu spüren, aber gefehlt hat er nicht.

Echten Fahrtwind gibt es aber im Europa Rust. Dort erweitert Virtual Reality die reale Achterbahn. Beim „Pegasus Coastiality“ trifft echtes Fahrgefühl auf Virtual Reality Welt. Auch hier ist Samsung als Partner am Start.

In Kooperation mit Samsung.