Die Gorillaz live in Hamburg am 19.11.2017 (alle Fotos: Björn Buddenbohm )

Die Gorillaz haben am Sonntagabend das letzte ihrer vier Deutschlandkonzerte in der Sporthalle Hamburg gespielt. Wir waren dabei und unser Fotograf Björn hat ein paar Bilder mitgebracht. Aber bevor wir zu seinen Bildern kommen, zählen wir hier noch ein paar Dinge auf, die uns gestern Abend aufgefallen sind:

  1. Der Mythos Gorillaz lebt. Die ca. 20-köpfige und bunte Band (inkl. 6 Gospel-Background Sängern und den Gästen Pos & Dave von De La Soul, Peven Everett, Jamie Principle, Zebra Katz und Little Simz) um Mastermind Damon Albarn, die auf der Bühne schon lange keine Comic-Band mehr ist bzw. nie war, präsentierte sich 95 Minuten lang in Bestform. Das Set umfasste 24 Songs. „Cloud of Unknowing“ wurde in Hamburg das erste Mal seit 2010 wieder live performt. Ebenfalls noch recht frisch wieder im Programm ist das fantastische „Hong Kong“.
  2. Die Jahreslisten mit den besten Konzerten müssen umgeschrieben bzw. neu geordnet werden, denn die Gorillaz haben ihren Platz ziemlich weit oben verdient.
  3. Die Gorillaz sind ein einmaliges Gesamtkunstwerk aus Visuals und genreübergreifender Musik mit Message.
  4. Der Zeremonienmeister Damon Albarn ist ein Pop God.
  5. Selbst wenn viele der Visuals bereits aus den Musikvideos bekannt waren, auf der großen Leinwand beeindrucken sie erneut.
  6.  Der Sound in der Sporthalle Hamburg war besser als erwartet. Kaum zu glauben aber wahr. Wer hat eine Erklärung dafür?
  7. Das Konzert  war nicht ausverkauft. Warum? Ein Glück für alle Kurzentschlossenen, denn vor der Sporthalle gingen die Karten eine Stunde vor Beginn für 15 Euro über den Tresen.
  8. Wir müssen in den Support-Act Little Simz reinhören und ihre Videos checken.
  9. Wir sind immer noch  geflasht.
  10. Ja, wir sind Fanboys.
Damon Albarn hat Hamburg die Messe gelesen.
Dabei griff er des öfteren auch zur Melodica
Little Simz und die Gorillaz performen „Garage Palace“. Im Hintergrund läuft das noch recht neue Musikvideo zum Track.
Little Simz

Bei „Stylo“ wurde der Part des verstorbenen Bobby Womacks von Peven Everett gesungen.
Peven Everett und Damon Albarn bei der Performance von „Stylo“.
Kelvin Mercer (alias Posdnuos, Mercenary, Plug Wonder Why, Plug One) und Damon Albarn albern rum.
Pos und Dave von De La Soul waren bei „Superfast Jellyfish“ und „Feel Good Inc.“ mit am Start.
Das Set der Gorillaz umfasste 24 Songs. „Cloud of Unknowing“ wurde in Hamburg das erste Mal seit 2010 wieder live performt.
  • Hannchen

    Fakten.Fakten.Fakten.

  • Schöne Pics!

  • „7. Das Konzert war nicht ausverkauft. Warum?“ – Ich würde wetten, es lag an den 70 pro Karte für „die Sporthalle“.
    Ich fand es im Vorfeld auch leider recht semi, diese geile Band in der Sporthalle sehen zu müssen und wirklich glücklich war ich danach leider auch nicht. Zumal der Sound dort wohl auch nur gut, oder besser ist, wenn man sich möglichst nah am Mischer aufhält.

    Marteria muss ich noch, aber dann war es das mit der Sporthalle!