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Die Elbphilarmonie in Hamburg gebaut auf dem alten Kaispeicher A inmitten der Hafencity

Zehn Mal so viel wie geplant (rund 790 anstatt 77 Millionen Euro) hat die Elbphilharmonie die Stadt Hamburg gekostet, aber nun ist sie  nach 7 Jahren Bauzeit fertig und wohl doch leider ein bisschen geil geworden. Vermutlich müssen die Aufwände für solche herausfordernden Bauten anfangs maßlos unterschätzt werden, da sie sonst niemals gebaut werden würden. Aber was hätte man nicht anstelle…? Anyway, das Ding ist nun endlich fertig geworden. Heute wurde sie im Rahmen eines Festaktes an die Stadt Hamburg übergeben und die Plaza wurde eröffnet. Für die Öffentlichkeit wird die Elbphilharmonie jedoch erst am 11. Januar 2017 geöffnet.

Bereits heute kann man sich auf eine virtuelle Tour durch das Großprojekt aus Glas der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron begehen. Auf Google Arts & Culture und Google Maps bekommt ihr einen ersten Einblick in den Großen Saal. Mit Hilfe von Google Street View begebt ihr euch vom Haupteingang über eine 82 Meter lange, leicht gewölbte Rolltreppe namens Tube quer durch das Gebäude zum großenPanoramafenster mit Hafenblick. Von dort könnt ihr euch über eine zweite kurze Rolltreppe und einen Treppenaufgang auf die Plaza und weiter zum Großen Saal klicken, dem Herzstück der Elbphilharmonie. Der große Konzertsaal für 2.100 Besucher ist nach dem Weinberg-Prinzip gebaut. Die Bühne liegt in der Mitte und ist von terrassenförmigen Publikumsrängen umgeben. Über der Bühne seht ihr den großen Klangreflektor schweben. Und auf dem 15. Stock zwischen Sektion Q und P findet ihr hinter der akustische Wandverkleidung (auch “Weiße Haut” genannt) die Klais-Orgel mit ihren 4.765 Pfeifen.

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Der Große Saal der Elbphilharmonie

Eine Zeitreise in die Vergangenheit unternehmt ihr unter g.co/elbphilharmonie sowie über die mobile App von Google Arts & Culture (für alle iOS– und Android-Geräte kostenlos verfügbar) . Mit wenigen Klicks könnt ihr sehen, wie die Elbphilharmonie von der Idee bis zur Wirklichkeit entstand.

Mit einem Google Cardboard oder einer VR-Brille soll der Rundgang durch – wenn die Pläne der Stadt aufgehen – Hamburgs neues Kulturwahrzeichen sogar noch zum Virtual Reality Erlebnis.

(via Google Blog, Bilder Google)