In einem sehr interessanten Artikel namens „Why Music Videos Are Still So Important“ stellt Sarah Boardman fest, dass Musikvideos eigentlich so wichtig sind, wie nie zuvor. Das größte Problem seit dem Rückzug von MTV ist allerdings, dass der Markt „unter-kuratiert und über-sättigt“ ist. Damit meint sie, dass es zu viele Musikvideos gibt und dadurch die richtig guten häufig übersehen werden. Damit das unseren lieben Lesern nicht passiert, wählen wir an dieser Stelle das beste Musikvideo aus. Und zwar wöchentlich.

Fever Ray – To The Moon And Back (Regie: Martin Falck)

Dass sich Fever Ray nach achtjähriger Abstinenz zurückmeldet ist eigentlich schon Grund genug, um das Musikvideo auszuzeichnen. Doch auch künstlerisch gibt es eine Menge Gründe, wobei die Optik der Kostümlandschaft wohl der gewichtigste ist. Karin Dreijer Andersson tritt, quasi wiedergeboren, als Zombie in Erscheinung und wirkt erfreut über ihr zweites Leben, das erstmal mit Cunnilingus und einer Golden Shower gefeiert wird. Ihr lebloser Körper wird am Ende in einem Auto verstaut und weggefahren. Das letzte Lebenszeichen von Fever Ray? Wohl kaum. „To The Moon And Back“ dürfte nur der Auftakt sein, zumal auf der Website und den Social Media Kanälen nahezu täglich neue Teaser veröffentlicht werden und es einen Hinweis auf ein mysteriöses Projekt (?) namens „Karma Kinksters“ gibt. Wir bleiben gespannt und erfreuen uns in der Zwischenzeit an diesem hervorragenden Musikvideo: