show-me-the-body-dreamcrusher-hungry-video-musikvideo-der-woche

In einem sehr interessanten Artikel namens „Why Music Videos Are Still So Important“ stellt Sarah Boardman fest, dass Musikvideos eigentlich so wichtig sind, wie nie zuvor. Das größte Problem seit dem Rückzug von MTV ist allerdings, dass der Markt „unter-kuratiert und über-sättigt“ ist. Damit meint sie, dass es zu viele Musikvideos gibt und dadurch die richtig guten häufig übersehen werden. Damit das unseren lieben Lesern nicht passiert, wählen wir an dieser Stelle das beste Musikvideo aus. Und zwar wöchentlich.

Show Me The Body feat. Dreamcrusher – Hungry (Regie: Elijah Maura)

Show Me The Body und das Coachella Festival: Eine seltsame Geschichte. Denn kurz nachdem Coachella das Lineup 2017 bekannt gab, meldete sich das Trio aus New York per Twitter zu Wort und sagte, dass es zu Unrecht dort ausgelistet sei und die Anfrage von Coachella abgelehnt hätte. Der vermutete Grund: Kurz zuvor kam das Gerücht hoch, der Besitzer von Coachella, Philip Anchschutz würde Anti-LGBT Organisationen finanziell unterstützen und den Klimawandel leugnen. Anchschutz hat mittlerweile aber ein Gegenstatement veröffentlicht und anscheinend SMTB deutlich mehr Geld geboten als zuvor. Lange Rede, kurzer Sinn: SMTB spielen zwei Shows und spenden alle Erlöse zur Unterstützung von obdachlosen Homosexuellen und zur Bekämpfung des Klimawandels.

Nach so viel Aufregung, veröffentlichen sie auch noch das grandiose Anti-Video zu „Hungry“. Bei soviel Inbrunst müssen wir uns gerade zusammenreißen, um nicht gleich Flugtickets nach Los Angeles zu buchen.

Lobende Erwähnungen: „HUMBLE.“ von Kendrick Lamar, „True Believer“ von clipping. und „Sainty Ivy“ von Beach Fossils.