Das Jahr neigt sich dem Ende zu und so langsam geht auch die Zahl der Neuveröffentlichungen merklich zurück. Dennoch haben wir auch diese Woche ein wenig frische Musik für euch, die wir in unseren Kurzreviews hier vorstellen.

Shacke One – Bossen & Bumsen

Es ist erstaunlich in wie vielen Varianten man über Saufen und Ficken rappen kann. Shacke One füllt damit auf “Bossen & Bumsen” problemlos eine ganzes Album, ohne dass es dabei langweilig wird. Politisch unkorrekter, nicht jugendfreier Wortwitz mit Berliner Schnauze trifft auf funky Old School Beats von Achim Funk. Das Album ist damit zwar kein instant classic, aber sehr gutes Entertainment, dass auch über das Jahresende hinaus für Freude sorgt.

Sick Hyenas – Heaven For A While

In der letzten Zeit gab es hierzulande einen deutlichen Anstieg an Garage Rock Veröffentlichungen in unterschiedlichsten Facetten. Umso erfreulicher, dass nicht nur die Quantität stimmt, sondern es auch viele eigenständige, qualitativ hochwertige Platten gibt. Das gilt auch für “Heaven For A While” von Sick Hyenas, die ihr neues Album bei Rookie Records veröffentlichen. Die Hamburger haben eine mehr als solide Mischung aus Garage Rock mit einer guten Prise Surf-, Punk- und Psych-Elementen am Start und stechen damit deutlich aus der Masse raus.

Fettes Brot – Gebäck in the days – Live in Hamburg

Fettes Brot, mittlerweile auch seit 25 Jahren im Showgeschäft, haben letztes Jahr im Hamburger Mehr! Theater ein Konzert gespielt bei dem sie ausschließlich Songs aus ihren Anfangsjahren gespielt haben – von 1992 bis 2000 um exakt zu sein. Neben den Broten standen unter anderem Sven Regener, Der Tobi und das Bo, Boy, Fatoni und andere Gäste mit auf der Bühne. Die Liveaufnahme von “Gebäck in the Days” ist nun erschienen und fängt die Stimmung des Abends gut ein und lädt ein zum Schwelgen in vergangenen Tagen.