Freizeitstress Mannschaftsaufstellung

Es ist wieder soweit: Die Bundesliga ruft und von überall prasseln die Einladungen für Bundesliga Manager- und Tippspiele ein. Doch wenige Tage vor dem Urlaub noch ein Team für das kicker BL-Managerspiel aufzustellen ist purer Freizeitstress. Ich fürchte, dass wird nichts dieses Jahr. :(

Und wie jedes Jahr macht es einem der kicker auch nicht leicht:

Freizeitstress Mannschaftsaufstellung

Link:
Kicker BL-Managerspiel

“Fünf Prozent der Deutschen schreiben Weblogs”

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut polis/USUMA führen – so meldete Golem.de heute Morgen – 5 Prozent der Deutschen regelmäßig Weblogs. Hierzu befragte das Meinungsforschungsinstitut im Auftrag des Magazins Focus 1010 repräsentativ ausgewählte Personen. Glaub ich nicht!

Golem.de rechnet vor:

Geht man von den 82,41 Millionen Inländern aus, die das Statistische Bundesamt für das erste Quartal 2006 angibt, wären das umgerechnet 4,12 Millionen Blogs. Selbst wenn man nur von deutschen Staatsbürgern (75 Millionen) ausgeht, würden der Hochrechnung nach 3,75 Millionen Blogs geschrieben.

Rock & Wrestling – Hafenklang

Der arme Sachsen Paul wurde von Nazis übel zugerichtet. Oder anders gesagt: Er hat ordentlich was auf die Fresse bekommen. Also widmete man ihm das diesjährige Rock & Wrestling im Hafenklang.

Rock & Wrestling   Hafenklang

Unter dem Motto “Nazi Wrestler Fuck Off” traten furchtlose Wrestler wie Tali Barbie, Nat the Cat, She Hulk & Miss Fist, Captain Penis und Mister X gegeneinander an.

Aus oben genannten Gründen musste Heidi Hitler dieses Jahr leider vom Käfig aus zugucken! Dennoch fanden auch dieses Jahr Kämpfe unerbittlicher Brutalität im Hafenklang statt. Hier einige Ausschnitte vom Kampf Captain Penis gegen Mister X:

Doch es war auch der Abend der großen Gefühle, etwa als Heidi Hitler Wonder dem Nummerngirl Woman ihre Liebe gestand. (weiterlesen …)

25 peeps – Blog Promotion

“I’ll rap for food.” Ganz so schlimm ist es noch nicht aber auf 25peeps.com können Blogger mit einem Bild auf sich und ihr Blog aufmerksam machen. Insgesamt 25 Bilder treten rund um die Uhr auf der Homepage von 25 peeps gegeneinander an. Je mehr Klicks ein Bild erhält, desto länger bleibt es drauf. That’s it.

Auch ich habe mein schönstes Bild an die Betreiber der Site gesendet und hoffe, dass es gegen die vielen Dekoltee-Fotos bestehen kann.

25peeps.com stammt übrigens von Hendrik Mans aus München.

Link:
25peeps.com – Blog Promotion

MELT!’06

Das Melt Festival war was besonderes. Schon auf der Fahrt zum Melt mit der Bahn nach Gräfenhainichen kam ich mir vor wie in Detlev Bucks “Wir können auch anders”. Auch die ersten Meter in den leeren Straßen Gräfenhaininchens änderten dies nicht. Doch spätestens mit der Bekanntschaft einer internationalen Gruppe bestehend auch von Israelis, Polen, Schweizern und Griechen, die allesamt unterwegs nach Ferropolis waren, wußte ich, dass das Melt anders als das Hurricane ist. Und so war es dann auch. Das Melt war im Verlgeich zum Hurricane internationaler besucht, günstiger, kleiner (rd. 13.000 Besucher), schlafloser, älter (keine Abi-Party), sauberer, elektronischer (ach nee), schöner (der See!) und vor allem atmosphärischer (die Bagger).

MELT!06

Für einige wiederkehrende Besucher schien das Melt’06 allerdings schon zu groß und hinterließ in punkto Ablauf und Organisation keinen positiven Eindruck. Als alter Hurricane-Besucher war ich zumindest sehr positiv überrascht. “Weniger Freizeitstress” würde der Smudo sagen. Wobei man sich bei der Vielzahl an guten Acts wirklich drei- bis vierteilen musste.

Fazit: Stimmt das Line-Up nächstes Jahr wieder und versuchen die Veranstalter keine neuen Besucherrekorde (sie sprechen schon davon) aufzustellen, dann bin ich bestimmt wieder dabei.

Noch wenige Worte zu den vielen guten Acts auf insgesamt vier Bühnen:

Aphex Twin
Hat meiner Meinung nach nichts auf der große Bühne verloren. Kann noch so breaken und krachen. Für die große Bühne ist das nichts, aber vermutlich fehlt mir nur der Zugang zu Ambient und Drum’n'Bass.

Deichkind
Haben um 5.00 Uhr die Bühne gerockt:

MELT!06

Peterlicht
Der akustischer und dezent vom Keyboard begleitete Auftritt von Peterlicht war sicherlich die eigenwilligste und untypischste Performance des ganzen Festivals.
Stefan vom toastbrot-Blog hat diesen Auftritt schön zusammengefasst:

Der komplette Gegenentwurf vom Abfeiern der eigenen Infantilität PeterLicht. Um es klar zu stellen: das ist nicht weniger als das wichtigste Konzert / Lesung / Bekenntnis des Jahres. So einfach ist das manchmal: Jemand mit Gitarre auf der Bühne und dem unbedingten Bedürfnis, etwas Dringendes sagen zu müssen. PeterLicht verteilt Textblätter mit der Aufforderung zum Mitsingen ans Publikum. “Wir sind jung und machen uns Sorgen über unsere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.” Fünf, zehn, fünfzehn Minuten: Am Ende brüllt PeterLicht, heiser neben sich stehend und mit sich überschlagender Stimme „Sorgen, Sorgen“ ins Mikrophon. Will damit das Konzert beenden, doch der Melt!Klub singt weiter, immer weiter, von der Möglichkeit getrieben, zwischen all den an diesem Wochenenden gebrüllten Animierrufen etwas Substanzielleres rufen zu können. Das Thema der eigenen Zukunft liegt irgendwie doch am Herzen. Ein Moment, der so nicht wieder kommen wird.

Viele werden es anders sehen, ich stimme ihm zu. War was besonderes.

Noch mehr MELT!:
Video – Deichkind @ MELT! 2006 – youtube.com
Review – Danke! – MELT! Blog
Intro
www.meltfestival.de
Review – Mehrere Leben führen – toasbrot Blog
Video – 2 Many DJs @ Melt! 2006 – youtube.com
Review – Melt! 2006 – thelastbeat.com
Bilder – flickr.com
Bilder – Tomez’s Melt 2006 Set – flickr.com