Review: Prince – Montreux Jazz Festival 2009 (1st & 2nd Show)

19. Juli 2009 · Von Marc · 27 Kommentare

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Gunter war bei beiden Prince Shows gestern in Montreux dabei. Dies ist seine Kritik:

Review Prince Montreux 1st show

Wie es sich für ein echtes Jazz-Konzert gehört, beginnt der Abend mit der Vorstellung der Protagonisten durch den Bandleader. Drummer John Blackwell, Bassistin Rhonda Smith und Ausnahme-Keyboarder Renato Neto betreten einzeln nacheinander die Bühne und verneigen sich artig, während Prince sie nicht ganz stilecht aus dem Off hinter der Bühne ansagt, bevor er mit einem pointierten “And my name is Prince!” ganz in rot gekleidet die Bühne erst betritt, als die Band die ersten Takte von “When I lay my hands on U” bereits intoniert hat. Aubrausender Applaus. Soviel Show muss sein.

Dieses Prince-Quartett, das bei einigen Stücken um einen gut aufgelegten Mr. Hayes an der Orgel ergänzt wird, zeigt sich in ausgezeichneter Spiellaune. Bei “Little Red Corvette” und “Somewhere here on earth” definiert die Combo die musikalischen Stilmittel des Abends. Prince konzentriert sich ganz auf seinen bis zur Perfektion ausgefeilten Falsettgesang, den er zeitweise in schier unglaublichen Höhen zu nahezu koloraturartigen Verzierungen ausschmückt. Ansonsten lässt er viel Raum für ausgedehnte Soli – vor allem durch Weltklasse-Jazzer Renato Neto.

“Willing and able”, “I love U but don’t trust U anymore” und auch das fluffige “Strolling” sind von diesem Geiste beseelt. Immer wieder wetteifern “The Kid” und Renato um das vertracktere Jazz-Solo. Klar, dass Prince dabei den Kürzeren ziehen muss, aber die eher rockige Art seines Gitarrenspiels fügt der “Jazz Soup” eine Note hinzu, die sie insgesamt nicht nur schmackhafter sondern vor allem auch heißer macht.

Das beschwingte “All this love” und “Elixer” – beide vom aktuellen gleichnamigen Bria Valente-Album – bringt der Meister ohne die Hilfe seines Protegees zum Vortrag und verleiht ihnen damit neue musikalische Klasse. Das pathetisch getragene “Empty Room” passt mit seiner Schwermut nicht ganz in diesen Kontext, spannt aber perfekt den dramaturgischen Bogen für das nun Folgende.

“In a large room with no light” vom unveröffentlichten “Dream Factory”-Album wurde extra für den heutigen Abend musikalisch neu aufgearbeitet und beschreibt tatsächlich perfekt die Stimmung im abgedunkelten “Stravinski Auditorium”. Gleichzeitig kann es als musikalische Blaupause für den ganzen Abend gelten – folglich bekundet es auch das Ende von dessen offiziellem Teil.

Bei den Zugaben bedient sich Prince aus seinem umfangreichen Back-Katalog – bei Jazzigem und gefühlvollen Balladen aus den verschiedensten Phasen seines Schaffens. Auf das romantische “Insatiable” folgt ein erotikgeladenes “Scandalous” und schließlich mit dem intensiven “The Beautiful Ones” der unbestrittene emotionale und musikalische Höhepunkt des Abends.

Alles in allem haben wir einen hochmusikalischen Prince erlebt, der in Songauswahl, Stil und Vortragsart perfekt den Geist des Festivals eingefangen hat. Eine Setlist völlig ohne Up-Tempo-Nummern und ein Prince der seine Finger häufiger beim Snapping als an der Gitarre zum Einsatz brachte, trugen uns für 90 Minuten durch live sonst eher selten beleuchtete Aspekte seines Schaffens. Das allein war die Reise schon wert.

Review Prince Montreux 2nd show

Viel Zeit zum Durchatmen blieb nicht nach dem Verklingen der letzten Note aus dem jazzigen ersten Prince-Set beim “Montreux Jazz Festival” 2009. Wer einen guten Platz für die zweite Show ergattern wollte, musste schnell sein, denn draußen warten zu diesem Zeitpunkt bereits all jene, die nicht das Glück gehabt hatten, eines der heiß begehrten Tickets für die erste Show zu ergattern oder die eben den frühen Abend bei einem der anderen Musikacts des Festivals verbracht hatten.

Entsprechend hitzig ging es zu, als tatsächlich die Besucher der ersten Show bevorzugt Einlass ins “Auditorium Stravinski” erhielten. Unter Buh-Rufen und wüsten Beschimpfungen brach ein Chaos aus, das die Security kaum noch kontrollieren konnte. Schlußendlich wurden weder Tickets noch Taschen kontrolliert, sondern der tobende Mob einfach in breitem Fluß in den Vorraum gelassen. Dort fand er sich dann vor verschlossenen Saaltüren wider. Die ganze Aufregung umsonst! Echte Chancen auf einen Platz in den ersten Reihen konnte sich nur der ausrechnen, dem es gelang, sich strategisch günstig vor einer der Saaltüren zu platzieren und im entscheidenden Moment einen rasanten Sprint hinzulegen. Ich schaffte es zentral vor die Bühne in Reihe 5 und war damit mehr als zufrieden!

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Das Publikum geriet dann auch beizeiten tüchtig in Bewegung. Nachdem Prince auch das zweite Set mit “When I lay my hands on U” eröffnet hatte, welches diesmal noch eine Nuance mystischer und eindringlicher geraten war, trat er bei “Come on, shook up” mächtig aufs Gas und nahm den Fuß während der ersten Konzerthälfte auch nicht wieder vom Pedal.

Gitarrenbretter, verzerrte Wah-Wah-Soli, agressive Hammond-Orgel-Sounds, stampfende Beats unter scheppernden Hi-Hats und vor allem die härtesten Slap-Bässe, die ich je von einer Live-Bühne gehört habe, bereiteten den perfekten musikalischen Nährboden für Funk-Rock-Nummern wie “Peach” und “When you were mine”. John Blackwell lieferte ein astreines Drumsolo, Rhonda Smith brachte die Wände des Auditoriums zum Beben. Alles atmete Schweiß und schier nicht zu bändigende Kraft.

Erst nach einer guten halben Stunde schaltete Prince zwei Gänge zurück und kredenzte einige der Highlights aus der ersten Show erneut: “Little Red Corvette”, “Somewhere here on earth” und vor allem “She spoke 2 me” demonstrierten erneut beeindruckend die musikalische Klasse des Quartetts. Dramaturgisch aber schien diese Idee nicht ganz zu zünden. Nach dem rockigen Parforce-Ritt der ersten Hälfte, fühlten sich Teile des Publikums scheinbar mit dem fluffigen Jazz nicht adäquat bedient – oder der Anteil derer, die im Rahmen der ersten Show bereits ausgiebig mit dieser Stilrichtung versorgt wurden, war einfach zu groß. Der Funke jedenfalls wollte nicht recht überspringen.

Prince – ganz alter Showprofi – sah sich daher genötigt, das Ruder herumzureißen und dem Abend eine andere Wendung zu geben. “We need 2 do something different.”, teilte er der Band mit und instruierte im gleichen Atemzug den Beleuchter: “Turn the lights down.” Von der komplett abgedunkelten Bühne herunter fragte er dann: “Are U funky?” Vorbehaltlose Zustimmung. “And do U think I’m funky 2?” Oh, ja. “Then let’s have a bath 2gether!” Sprach’s und startete mit “All the critics love U in Montreux” eine schweißtreibende Funk-Jamsession, die Publikum und Band minutenlang durch “Housequake” und Zitate aus “Black Sweat” führte. Aufmerksamkeit und Engagement beider Parteien hatte er damit wiedergewonnen. Renato und Co. klebten an seinen Lippen, um jede Ansage oder noch so kleine Handbewegung mit der passenden musikalischen Wendung zu parieren. Wir unten im Publikum tanzten und sprangen. “We can do this all night long!” Stimmt.

Schluß war dann leider doch sofort, Prince aber kehrte nach einer längeren Pause – komplett umgezogen und jetzt in eine Art Kinder-Pyjama gehüllt – noch ein letztes Mal zurück, um erneut eine beeindruckende Version von “In a large room with no lights” abzuliefern, die mit einem auf der Lautsprecherbox sitzenden Prince, der seiner Gitarre ein minutenlanges Solo entlockte, zu Ende ging.

Als kleines Zugeständnis an den Massengeschmack kredenzte der kleine Mann dann noch – quasi als Dessert – seinen wohl größten Hit “Purple Rain”. Nun ja, diesem Song vermag selbst er nach 25 Jahren keine neuen Facetten mehr zu entlocken. Professionell gefühlvoll quälte er das Letzte aus seiner Gitarre heraus – so oder so ähnlich schon tausendmal gehört. Renato und Mr. Hayes beobachteten die Szenerie und schmunzelten um die Wette – was in ihren Köpfen vorging, werden wir wohl nie erfahren.

Um zwei Uhr in der Früh entließ uns “The Kid” schließlich in die laue Sommernacht am mondänen Genfer See. Alles war perfekt - nur die letzte Zugabe fügte sich irgendwie nicht richtig mit der sich nun entfaltenden, belebten Seepromenade zusammen. “Under The Cherry Moon” – das wär’s gewesen.

Setlist Prince Montreux 1st show (18.07.2009):

- When I Lay My Hands on U
- Little Red corvette
- S.H.O.E
- When The Lights go Down
- Willing and Able
- I love you But I don’t Trust You
- She Spoke 2 Me
- Love like Jazz
- What ur gonna do with all this love (off Bria’s album) OMG absolute KILLER version!!!
- Empty Room
- Elixer
- In a large room with no light

Encore:
- Insatiable
- Scandalous
- The Beautiful Ones
- Nothing Compares 2 U

Setlist Prince Montreux 2nd show (18.07.2009):

- When I Lay My Hands On U
- Stratus / That’s It
- John Blackwell solo
- All Shook Up
- Peach
- Spanish Castle Magic
- When U Were Mine
- Little Red Corvette
- Somewhere Here On Earth
- She Spoke 2 Me
- I Love U But I Don’t Trust U Anymore
- Love Like Jazz
- All The Critics Love U In Montreux / Housequake

Encore:
- In A Large Room With No Light
- Purple Rain

(Bilder CC FDumeny, Setlist via Prince.org)

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27 Kommentare

  1. Bora

    Ich schneide mir gleich die Pulsadern auf…………..
    WIESOOOOOOOO WAR ICH NICHT DABEIIIIIIII NEIIIIIINNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNN
    Review 1ste Sahne !!!! danke ;-)

  2. Bora

    Gibt es eine hoffnung eines tages dieses Konzert irgendwie auf dvd oder fernseher zur gesicht zubekommen,gabs anzeichen von einen mitschnitt?

  3. Gunter

    Ja – Kameras waren da und filmten aus allen Perspektiven – auch Nahaufnahmen. Soweit ich weiß, wird von jeher jede Minute des Festivals produktionsreif aufgezeichnet. Ob daraus jemals eine DVD wird? Who knows…

  4. piotr

    Es soll definitiv eine DVD veröffentlicht werden. Dies ist auch der Grund weshalb Prince einige Titel bei der 2. Show wiederholt hat. War mit der Version bei der 1. Show nicht zufrieden. War übrigens auch in Montreux bei beiden Shows und es war einfach nur genial.

  5. Marc

    @piotr: Woher hast Du die Info mit der DVD? Das habe ich leider schon so oft gehört.

  6. Andy

    Hallo miteinander

    Danke für den tollen Bericht!

    Ich war auch an beiden Shows und hätte es nicht besser beschreiben können.
    Zur Frage von Marc: Beim verlassen des Saals kam Festivaldirector Claude Nobs auf die Bühne und redete was von “Good News”, “Recording” und “Release Worldwide”. Ich habe leider nicht alles verstanden, aber ich glaube, dass tatsächlich aufnahmen der Prince-Konzerte veröffentlicht werden. Ob als CD oder sogar DVD habe ich nicht verstanden. Das wäre natürlich Mega, wenn die Organisatoren doch noch so einen Kompromiss mit Prince aushandeln konnten. Vor Wochen hiess es ja noch, Prince wolle ein 3er-DVD-Set mit 3 verschiedenen Bands in 3 verschiedenen Lokalitäten (analog Rolling Stones) aufnehmen.

    Eine DVD wäre Wahnsinn, vor allem auch, weil das Jazz Festival DVD’s in HD-Qualität produziert und schon öfters eine musikalische Perle veröffentlicht hat…
    http://www.montreuxjazzshop.com/index.php
    (CD & DVD)

    Gruss Andy

  7. Marc

    @Andy: Ein Prince Blu-ray DVD “Live in Montreux” wäre natürlich ganz großes Kino.

  8. taner

    viele dank für diesen ausführlichen bericht. hört sich nach ner menge spaß an….wobei eine sache mich schon ganz schön stört obwohl ich nicht da war, und zwar, dass wieder mal die prince fans sich wie kleine kinder auf einem teenie-band-konzert aufgeführt haben (einlaß 2. konzert)…habe da noch ähnliche ganz böse erfahrungen an rotterdam und antwerpen 2002.

    however, hoffen wir auf zumindest eine dvd!

  9. formerly known as Coco

    Danke, Gunter für die reviews.

    EYE N. V. U. (heißt mehr freu mich für Dich!)

    Hoffentlich ändert derLilaSack nicht wieder seine Meinung. Scheint ja wirklich Richtung “!irgendne!” Veröfftl. zu gehen (hofftl. nicht mkv-streams auf Lotusfailure)

    LuftgitarrenKNUTsch (musikalisch)

    T.

  10. Gunter

    @formerly known as Coco: Bist du der Coco, den ich kenne? Erst Braunschweig, dann L.E.? Wusste gar net, dass du hier mitliest :)

  11. stebbes

    Zum Thema Purple Rain möchte ich anmerken, dass das Gitarrensolo allererste Sahne war, und irgendwie schon neue Facetten zeigte. Hat mich beeindruckt.

    Außerdem habe ich Prince so gegen 3:00 Uhr morgens (er stieg gerade am Hintereingang des Hotels nur leicht bewacht in seine Limo) auf dem Weg zum Bahnhof quasi auf der Straße getroffen :-) Keine Presse, nur ich und meine Begleitung… Uns vielen die Augen aus dem Kopf! Foto machen wurde allerdings sofort unterbunden (schwarzgekleideter Gorilla kommt auf dich zu, schnell Kamera weg…) Ganz relaxed stieg er ein, und im Auto wartete Bria Valente… Dann ging es los zur Aftershow, die leider nicht stattfand. Unserer Meinung nach hatten die vom Jazz Club zu lange für den Aufbau gebraucht, denn Prince kam um 3:30 definitiv im Club an.

  12. Marc

    @stebbes: Wie hat es Dir denn sonst gefallen? Hat sich der Aufwand gelohnt?

  13. formerly known as Coco

    Na, klar, Gunter, ich beobachte Dich schon länger ;-DDDD
    Dachte, ich oute mich mal (bin durch Marc via Xing draufgekommen), schöne LotusfailureBesprechung seinerzeit ;-DD

    PS: bin jetzt in Berlin

  14. Marc

    @formerly known as Coco: Durch mich via Xing? Dann oute dich auch mal über XING?

  15. stebbes

    Aus meiner Sicht hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Ich hatte ihn vorher ja nur in London bei einer Mainshow + Aftershow gesehen.

    Musikalisch muss ich sagen, dass die Band einfach ultrafett ist und die London Band (Josh, Cora etc.) locker in die Tasche steckt. Und John Blackwell hat mich jetzt auch überzeugt, nachdem ich vorher immer Michael B. vergöttert habe. Wie auch immer, bis auf die sich ähnelnden Sets und die fehlenden Hornz war es einfach beeindruckend, wie gut die Band und Prince sind. Klingt banal, aber wenn man sich den Schrott anhört, der auf internationalen Bühnen steht… Prince ist einfach der Killer, perfekter Gesang, Gitarrenspiel zum zerschmelzen, Wahnsinn. Wer das nicht sieht/hört, ist einfach krank. Perfektion.

    Die Songauswahl war nicht so mein Fall (gleich zwei mal Somewhere Here On Earth an einem Abend…), aber selten;-) Aber das meine Lieblingssongs nicht gespielt werden würden, deutete schon die Besetzung an, von daher war ich nicht enttäuscht. Meine Favoriten waren When I Lay My Hands On You, Willing And Able, Empty Room, Scandalous und All The Critics… Und IMO waren die jeweiligen Versionen der ersten Show immer besser als die der zweiten.

    Jetzt bin ich ca 500 € ärmer und hab Rückschmerzen, aber ich würd’s wieder tun.

  16. formerly known as Coco

    Na, Marc, Dein allmächtiger Vault Co-Moderator Tom ;-D (man kann als nicht premium ja keine messages schreiben, dort…), aber Anfrage geschickt, wenn Du’s bist…

  17. cuno

    Seit es das Jazz Festival Montreux gibt, wurde jedes Konzert aufgezeichnet. Die Bänder schlummern bei Gründer und Veranstalter Claude Nobs im Keller, hoch über dem Genfersee. Ab und zu bringt das Schweizer Fernsehen zu später Stunde mal einen Gig und vielleicht verirrt sich auch mal ein Montreux-Mitschnitt auf 3Sat, Arte oder zum Bayrischen Fernsehen. Also: Augen und Ohren offen halten!

  18. formerly known as Coco

    @stebbes
    Ja, Rhonda, John und Renato lieb ich auch (bes. ONA tour), aber ein bisschen weniger Renato wär schon nicht schlecht. In London rief Princey in der aftershow gefühlt ungefähr alle 2,5456 Minuten nach Maceo Parker und das ist dann nicht schön, wenn man irgendwann hofft, er riefe nicht ;-D, tut eher schon weh, weil Maceo ja eigtl. super ist.
    Aber eine gemütliche Rockshow mit Michael B und Sonny T (und evtl. Mr Hayes) ist auch nicht zu verachten.

  19. Marc

    @cuno: Das mag ja sein, aber Prince, hey, Prince ist nicht irgendein Gig. ;)

  20. Bora

    Also paar Montreux JF blu-rays vom letzten Jahr gibt es ja schon auf dem Markt, da hoffe ich mal das Prince sein OK gibt und wir auch auf den Genuss kommen können , Full HD und DTS ,wow das wäre der Hammer…
    Wenn jemand mitbekommt das es zb auf ARTE oder 3Sat gesendet wird , bitt. Sofort melden ;-)

  21. Paul

    Ich wäre gerne dabei gewesen =/

  22. yellowday

    Hallo Gunter!
    Du schreibst gute Artikel über den Prinzen.
    Hier noch eine Beobachtung: Da Prince 2 mal das selbe Setlist spielen wollte, um eine Auswahl für die DVD zu haben, war er nicht gerade begeistert, dass die Zuschauer lieber etwas anderes als 2 mal dasselbe hören wollten – zumindest die, die beide Shows besuchten. Das kam seinem Perfektionismus sehr entgegen und als er sich bei “I love you but I don`t trust you anymore noch versungen hat, war er sauer auf sich selbst und mir war klar, dass er jetzt bald das Konzert beenden würde, welches nicht nach SEINEN Vorstellungen lief. Diese sind, wie bekannt, sehr perfektionistisch.
    Das erste Konzert war erstklassig und eines der besten, die ich gesehen habe. Dennoch befürchte ich, dass Prince keiner DVD zustimmen wird, da ER seinen Ansprüchen nicht gerecht wurde oder aber dass er das perfekte erste Konzert bis zur Unkenntlichkeit zerschneiden und massakrieren wird. Schade!!

  23. taner

    …schaut mal was ich gefunden habe: http://www.youtube.com/watch?v=lYfUs-ioU3U

    ein kurzer mitschnitt…fOnky!

  24. Marc

    @taner: “Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von NPG Records nicht mehr verfügbar. “

  25. Gunter

    habs gesehen… War ein ausschnitt aus “all the critics love u in montreux”. Fett! 10x, taner.

  26. Sabine

    Vielen Dank für diesen wunderbaren Bericht. Ich war bei beiden Sets dabei und hatte beim Lesen das Gefühl alles nochmals im Kopf zu durchleben. Es war so nötig nach den London Konzerten wieder etwas von der tollen Droge Price zu bekommen. Nun kann ich mich nach dem Sommer wieder voll meinem Geschäft widmen und meinen Kunden allerfeinstes Kopfkino geben. Sprich tolle Dinge die das erotische Miteinander zur Musik von Prince noch sooo viel schöner machen.
    Bis zum nächsten Gig
    eure
    Sabine Team Schwarzer Reiter aus Berlin

  27. Jochen K.

    Für alle die Prince in Montreux verpasst haben: er ist noch hier und spielt! Wer noch 200,- € über hat: am 13.8.09 2 Konzerte in Monaco/Monte Carlo Opern Haus. Lt. eigener Webside im member-bereich. Jochen K.

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